Wolfsburg (dpa) - Nach dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte hat der VfL Wolfsburg den bisherigen Trainer Dieter Hecking zum Sport-Geschäftsführer befördert. Der 61-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag und ist ab dem 1. Juni für den Männer-, Frauen- und Nachwuchsbereich verantwortlich.„Dieter Hecking kennt die zweite Liga und ihre Anforderungen. Er bringt für die Sportgeschäftsführung die passenden Kompetenzen mit“, sagte Aufsichtsrats-Chef Sebastian Rudolph. „Wir freuen uns sehr, dass Dieter Hecking Teil der VfL-Familie bleibt. Er steht in Wolfsburg für Teamgeist und Identifikation.“ Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Der bisherige Trainer muss nun zusammen mit Sportdirektor Pirmin Schwegler einen kompletten Neustart unter erheblichem Zeitdruck managen: Bis zum ersten Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 7. August braucht der VfL eine neue Mannschaft - und einen Nachfolger für Hecking. Als neuer Trainer ist unter anderem Alexander Blessin vom FC St. Pauli im Gespräch.Der Abstieg, gibt Hecking zu, „nagt noch an mir. Wichtig wird sein, jetzt schnellstmöglich eine positive Grundstimmung im Verein zu erzeugen, um gemeinsam das Thema zweite Liga mit der nötigen Mischung aus Demut, Courage und Überzeugung anzugehen“.Eine Beförderung nach dem Abstieg: Im Fall Hecking kommt das nur auf den ersten Blick überraschend. Denn für den Posten des Geschäftsführers waren die eigentlichen Wunschkandidaten Marcel Schäfer (RB Leipzig) und Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart) nicht zu bekommen.© dpa-infocom, dpa:260530-930-151448/2