„Ich glaube, du bist ein Mann, weil du einen Oberlippenbart hast“, sagt ein junger Mann in einem Instagram-Video zu der Influencerin, die sich „Die Huepsche“ nennt. „Ja, fast. Ich war mal ein Mann“, entgegnet sie. „Du bist Trans!“, die prompte Feststellung vom digitalen Gegenüber. „Genau, also ich bin jetzt ein Bus“, so die Huepsche.
Es sind pointierte Dialoge wie dieser, die auf den Kanälen der Huepschen regelmäßig viral gehen. Passend zu dieser bewussten Unvorhersehbarkeit wünscht er sich, dass im Text die Pronomen „er“ und „sie“ einfach abwechselnd verwendet werden. Auch auf die Nennung eines bürgerlichen Namens wird auf Wunsch verzichtet – in der digitalen Welt existiert die Kunstfigur schlicht und ergreifend als „Die Huepsche“.
Alles begann mit Pflanzenvideos, heute ist Die Huepsche für ihre Sketches bekannt, die das Schubladendenken herausfordern.
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Mit rund 170.000 Followern auf Instagram und über 200.000 Fans auf TikTok hat er sich in den letzten sechs Jahren eine beachtliche Reichweite aufgebaut. Aufmerksamkeit generiert die Content Creatorin vor allem durch ein exzentrisches Aussehen und Sketche, die das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Lebenswelten beleuchten. Oft geht es um aufgeladene Themen wie Pronomen oder Geschlechtsidentität.








