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Die Anwendungsgebiete von großen Sprachmodellen werden immer unterschiedlicher. Um dem gerecht zu werden, hat ChatGPT seinem Chatbot verschiedene „Persönlichkeiten“ verpasst. Aber sind die wirklich so unterschiedlich?

(KI-generiertes Bild: t3n / Nano Banana)

Menschen nutzen KI-Chatbots immer vielfältiger. Das zeigt auch eine Studie, die von ChatGPT in Auftrag gegeben wurde. Am häufigsten nutzen die Menschen ChatGPT als praktischen Ratgeber. 28,3 Prozent von 1,1 Millionen ausgewerteten Prompts befassten sich mit Ratschlägen. 28,1 Prozent der Menschen nutzen ChatGPT als Schreibhilfe. Darauf folgt die Suche nach Informationen mit knapp 21,3 Prozent. Anzeige

OpenAI hat anscheinend Rückschlüsse aus der Auswertung gezogen. Seit dem Release von GPT 5.0 lässt sich die „Persönlichkeit“ von ChatGPT anpassen. Die Idee, Persönlichkeit und Ton des Chatbots anzupassen, klingt anfangs auf jeden Fall sinnvoll. So kann der Chatbot besonders zynisch antworten, wenn man kritisches Feedback benötigt. Ein kreativer Chatbot kann eventuell eine bessere Schreibhilfe sein. Und ein besonders freundlicher Chatbot kann vielleicht besser Trost spenden, wenn man Zuspruch sucht. Wie sinnvoll diese Verwendungszwecke sind, sei erst mal dahingestellt. OpenAI hat auf jeden Fall erkannt, dass sich Menschen etwas mehr Abwechslung bei ihren Interaktionen mit KI wünschen.