Mehrere Drohnenangriffe aus der Ukraine haben in Russland offenbar schwere Schäden verursacht. In Armawir im südrussischen Gebiet Krasnodar brach laut Behörden ein Feuer auf dem Gelände eines Öllagers aus. Verletzte gebe es nicht. Das Öllager war schon in der Vergangenheit Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Vorfall. Die Ukraine bringe den Krieg dahin zurück, woher er gekommen sei, schrieb Selenskyj bei Telegram.Im Hafen von Taganrog in der ebenfalls im Süden Russlands gelegenen Region Rostow trafen ukrainische Drohnen einen Tanker. Der Generalstab in Kyjiw bestätigte das; außerdem seien ein Ölterminal und ein Treibstofftank im Hafen beschädigt worden. Das Terminal werde im Interesse des russischen Militärs genutzt, hieß es zur Begründung. Laut dem Gouverneur der Region brannte das Schiff, auch ein Verwaltungsgebäude am Hafen fing demnach Feuer. Die Brände seien gelöscht worden. Ein Ölaustritt sei nicht gemeldet worden, jedoch seien zwei Menschen verletzt worden.Die ukrainischen Luftstreitkräfte wiederum teilten mit, dass Russland in der Nacht mit einer Rakete, sechs Marschflugkörpern und 290 Drohnen angegriffen habe. Davon seien 284 Flugkörper abgewehrt worden. Es habe neun Einschläge an sieben Orten gegeben. An zehn Orten seien Trümmer abgestürzt. In Saporischschja wurde Gebietsgouverneur Iwan Fedorow zufolge ein Mensch durch einen russischen Drohnenangriff getötet. Zwei weitere seien verletzt worden. Behörden meldeten zudem drei Verletzte nach einem russischen Angriff in Cherson.
Ukrainische Drohnen treffen russisches Öllager und Tanker
In der Nacht hat die Ukraine ein Öllager und einen Tanker im Süden Russlands mit Drohnen angegriffen – dort brachen Feuer aus.








