Seine Frisur machte ihn zum Internet-Phänomen: Büffel «Donald Trump» entgeht der OpferungDas Schicksal des Tieres aus Bangladesh schien besiegelt – wäre da nicht seine auffällige Haartolle.30.05.2026, 12.49 Uhr2 LeseminutenInternet-Star «Donald Trump»: Für den Büffel aus Bangladesh gibt es ein Happy End.Mohammad Ponir Hossain / REUTERSAm Schluss war es ein Geschäft auf höchster Ebene: Die Regierung von Bangladesch griff ein, um das Leben eines seltenen Albinobüffels zu retten. Das 700-Kilo-Rind sollte eigentlich für das islamische Opferfest Eid ul-Adha getötet werden, das in diesem Jahr in den letzten Maitagen stattfindet.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Doch dann begannen Bilder des Büffels im Internet zu zirkulieren – und dabei wurde auch schnell klar, warum der Bruder des Besitzers dem Tier den Namen «Donald Trump» verpasst hatte. Die Haartolle erinnert an jene des amerikanischen Präsidenten, manche Nutzer erkennen sogar Ähnlichkeiten bei den Gesichtszügen.Die Fotos und Videos gingen in den sozialen Netzwerken viral. In Scharen kamen neugierige Besucher zur Farm nahe der Hauptstadt Dhaka, wo das tierische Trump-Double lebte. Selbst für Kriegspropaganda musste der Büffel herhalten. Die iranische Vertretung in Russland behauptete in einem Post auf der Plattform X, das Tier habe wegen der Vergleiche mit Trump seinen Appetit verloren. Und heuchelte Mitleid: «Poor thing!»Das Opfer als Sinn des FestsDer Besitzer des Büffels erklärte in der «Times of India», dass ihm der Abschied schwerfallen würde, nachdem er sich ein Jahr um das Tier gekümmert habe. «Ich werde Donald Trump vermissen – aber das ist schliesslich genau der Kern von Eid ul-Adha: ein Opfer bringen.» Für das Fest werden in Bangladesh jeweils rund 12 Millionen Tiere geschlachtet.Der berühmte gewordene Albinobüffel wurde zu Wochenbeginn bereits auf der Farm verabschiedet, zu dem feierlichen Anlass trug er einen blauen Samtumhang. Doch quasi auf dem Weg zum Metzger kam die rettende Intervention des Innenministeriums. Die lokale Polizei nahm das Tier in Gewahrsam. «Die US-Botschaft will nicht, dass der Büffel geopfert wird», erklärte ein Polizeibeamter.Im Innenministerium klang es etwas anders: Die Entscheidung sei aufgrund von «Sicherheitsbedenken» und eines aussergewöhnlich grossen öffentlichen Interesses gefällt worden. Die Regierung hat dem Besitzer das Rind abgekauft – und «Donald Trump» wird künftig als Attraktion im nationalen Zoo von Dhaka zu bewundern sein.Passend zum Artikel
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Das Schicksal des Tieres aus Bangladesh schien besiegelt – wäre da nicht seine auffällige Haartolle.












