Rheine in Nordrhein-Westfalen: Autofahrer bleiben in überfluteter Unterführung stecken
Eine Unwetterfront mit Gewittern und kräftigem Regen ist am Freitagabend über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gezogen. Straßen wurden überflutet, Bäume stürzten um, Keller liefen voll, Fernzüge mussten in Bahnhöfen warten und Ruderer aus einem Fluss gerettet werden. Vielerorts war die Feuerwehr am Freitagabend im Dauereinsatz.
Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel gewarnt und eine amtliche Unwetterwarnung (Stufe 3 von 4) für Gebiete im Südwesten Niedersachsens und im Norden Nordrhein-Westfalens herausgegeben. Noch immer ist der Bahnverkehr eingeschränkt.Ruderer halten sich an Baum festIn Münster mussten zwei Ruderer aus der Werse gerettet werden. »Sie waren von dem Unwetter überrascht worden und hielten sich in Ufernähe an einem Baum fest«, teilte die Feuerwehr mit. Ein Open-Air-Konzert musste nach Angaben des WDR nahe der Halle Münsterland abgebrochen werden.
Autofahrer von Dach gerettetBei dem Versuch, eine überflutete Straße in Witten zu durchfahren, blieb ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug im Wasser stecken. Er kletterte auf das Fahrzeugdach und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Er blieb unverletzt, teilten die Einsatzkräfte mit.Klimaaktivisten in Turnhalle gebrachtAuch über einem Klimacamp in Dortmund zog ein schweres Gewitter auf. Zum Schutz der Teilnehmenden stellten die Feuerwehr und die Stadt Hamm nach Angaben der Dortmunder Polizei einen Bustransfer zu einer Turnhalle für die Aktivisten zur Verfügung.












