Vor einigen Jahren erzählte Kai Havertz, dass er sich als Teenager nach seinem Durchbruch bei den Profis von Bayer Leverkusen einen Luxusartikel gegönnt habe. Wie so viele Fußballer kaufte er sich einen Designerrucksack: „Weiß mit Gold, sehr auffallend“, sagte Havertz damals der SZ. Rückblickend räumte er ein, er habe damals „vielleicht ein bisschen zu cool“ wirken wollen. Der gebürtige Aachener merkte jedoch schnell, dass demonstrativer Pomp nicht zu ihm passte: „Ich konnte mich damit selbst nicht ernst nehmen.“ Nach einem Gespräch mit den Eltern fühlte er sich in dieser Einschätzung bestätigt. Falls er sich verändert hätte, hätten sie ihn gemahnt: „Kai, das bist nicht du, hör auf damit!“ Bis heute dürfte deshalb das Einzige, was bei Havertz glitzert, seine Titelsammlung sein.
Kai Havertz im CL-Finale: Er hat das Näschen für die wichtigen Tore
Vor dem Champions-League-Finale erinnert sich sein U17-Trainer, wie die Erfolgsstory von Kai Havertz anfing.












