Hitzeduell bei French Open: „Das Wetter ist sein größter Gegner“

Der Tennisweltranglistenerste Jannik Sinner scheidet in der Mittagshitze bei den French Open frühzeitig aus. Auch Ärzte können ihm nicht helfen.

So schwach gefühlt wie noch nie: Jannik Sinner kann sich beim Spiel gegen Francisco Cerundolo kaum noch gerade halten

Aurelien Morissard/ap/dpa

taz/dpa | Völlig erschöpft schleppte sich Jannik Sinner zum Netz, gratulierte fair seinem Gegner und winkte ein letztes Mal ins Publikum. Der Topfavorit hat bei den French Open nach einem körperlichen Einbruch sensationell in der zweiten Runde verloren und damit die Titelchancen von Alexander Zverev drastisch erhöht. Der 24 Jahre alte Italiener musste sich bei größter Hitze in Paris von Krämpfen und Schwindelgefühlen geplagt dem Argentinier Juan Manuel Cerundolo mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6 geschlagen geben.