Der Veranstalter bedaure dies sehr – »Gemeinsam mit Ihnen hatten wir uns auf einen besonderen Abend mit ihm und zahlreichen Weggefährten gefreut«, schreibt die Stiftung.Wie ernst es um Lindenbergs Gesundheitszustand steht, ist aktuell noch nicht bekannt.Die Deutschrock-Ikone war am 17. Mai 80 Jahre alt geworden, mehrere Veranstaltungen ehren den Künstler. In seinem Geburtsort Gronau in Westfalen wird ab Juni die Sonderschau »Udo L. lebt im Hotel. Exclusive Einblicke in meine Panikzentrale« gezeigt. Wie die Brost-Stiftung schreibt , wurde dafür das Domizil des Panikrockers im Hamburger Hotel Atlantic »fast komplett umgezogen«. Aus Zimmer 570 wurden demnach ein rotes Sofa, der Teppich, Verkleidungen der Heizung, und allerlei Gegenstände nach Gronau geschafft.
Erst im April verkündete Lindenberg, hundert Jahre alt werden zu wollen. Er gehöre zum »Club der Hundertjährigen« und werde 2046 eine große Party schmeißen, so Lindenberg bei der Eröffnung einer Ausstellung mit seinen Bildern und Zeichnungen in Werl – gut 100 Kilometer von seinem Geburtsort Gronau entfernt.Lesen Sie auch die persönliche Würdigung von Thomas Hüetlin : Ein Hotelfoyer, ein kurzer Dialog, ein langes Echo: Udo Lindenberg macht aus deutscher Schwere Leichtigkeit – mit Witz, Melancholie und Soul. Von der »Andrea Doria« bis zum späten zweiten Akt, der alles noch einmal öffnet.






