Schutzweste. Funkgerät. Blaulicht. Polizeikolonne. Ein nächtlicher Kontrollgang durch Neukölln. Der Regierende Bürgermeister ist zwischen Zollbeamten, Steuerfahndern und Polizisten unterwegs, die illegale Vapes, Spielautomaten und mutmaßliche Sozialbetrüger aufspüren. Es sind Bilder, die eine klare Botschaft transportieren sollen. Hier ist einer, der durchgreift.

Kai Wegner folgt bekanntem Drehbuch

Der jüngste Auftritt folgte dabei einem vertrauten Drehbuch. In Neukölln begleitete Wegner einen nächtlichen Verbundeinsatz von Polizei, Zoll, Steuerfahndung, Ordnungsamt und Jobcenter. In einem Shisha-Geschäft wurden mutmaßlich illegale E-Zigaretten entdeckt, in einem Automaten-Casino wurden Spielautomaten beschlagnahmt und andernorts prüften Beamte Hinweise auf Sozialleistungsbetrug, Schwarzarbeit und gewerberechtliche Verstöße.

Wegner kommentiert die Funde, spricht von organisierter Kriminalität, Banden und Clans und lässt sich bis nach Mitternacht durch die Kontrollorte begleiten. Fast zeitgleich werden aus Kreuzberg Schüsse gemeldet; am Vortag war auf Angehörige der Großfamilie Remmo geschossen worden.

Hauptstadtmedien „embedded“ dabei