Feuer und Rauch steigen von der Startrampe der New-Glenn-Rakete auf. © Courtney Blair/​Reuters

Nach dem missglückten Test einer Blue-Origin-Rakete hat Jeff Bezos’ Raumfahrtunternehmen erste Anhaltspunkte für den Grund der Explosion genannt. Das Unternehmen bestätigte, dass es während eines sogenannten Hot-Fire-Tests, bei dem ein Raketentriebwerk am Boden verankert gezündet wird, zu einer »Anomalie« gekommen war.

Die Triebwerkserprobung diente der Vorbereitung ​einer Mission, bei der 48 Kommunikationssatelliten in eine Umlaufbahn gebracht werden sollen. Die Satelliten seien jedoch nicht an Bord der Rakete New Glenn gewesen, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Explosion der New-Glenn-Rakete in Cape Canaveral in Florida © @JConcilus/​AP/​dpa

»Raumfahrt ist gnadenlos« »Ein sehr harter Tag, aber wir werden alles wieder aufbauen, was wieder aufgebaut werden muss, und wieder fliegen. Das ist es wert«, teilte Bezos nach der Explosion beim Routinetest in einem Beitrag auf X mit.