PfadnavigationHomePanoramaBad KlosterlausnitzMänner sollen 22-Jährige vergewaltigt haben – ein Tatverdächtiger in U-Haft, einer auf der FluchtStand: 19:19 UhrLesedauer: 2 MinutenEine junge Frau wird gefunden, teilweise unbekleidet. Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat im thüringischen Bad Klosterlausnitz stellt die Polizei Ermittlungen an. Ein Syrer ist in Untersuchungshaft, nach einem weiteren wird gefahndet.Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat in Bad Klosterlausnitz im Osten Thüringens liegen gegen zwei Männer Haftbefehle vor. Einer der Tatverdächtigen sitzt in Untersuchungshaft, nach einem weiteren wird gefahndet. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.Ausgangspunkt der Ermittlungen war der Fund einer teilweise unbekleideten 22-Jährigen in der Nacht zum Dienstag. Eine Zeugin habe bereits zu Beginn des Polizeieinsatzes von einer mutmaßlichen Sexualstraftat berichtet, so die Polizei.Die Ermittlungen im Saale-Holzland-Kreis seien unter anderem wegen der Anwesenheit zahlreicher Menschen schwierig gewesen, hieß es. Die Polizei führte eigenen Angaben zufolge umfangreiche Spurensicherungs- und Ermittlungsmaßnahmen durch.Staatsanwaltschaft ermittelt gegen vier TatverdächtigeNach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei Männer an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen insgesamt vier Männer im Alter zwischen 26 und 30 Jahren. Bei drei der vier Tatverdächtigen handelt es sich um Iraker (26, 29 und 30 Jahre alt). Ein weiterer 29-jähriger Tatverdächtiger habe die syrische Staatsbürgerschaft Gegen zwei zunächst vorläufig festgenommene Männer (der 26- und der 29-jährige Iraker) habe sich der dringende Tatverdacht nicht bestätigt, sie seien wieder auf freien Fuß gesetzt worden.Gegen den 29-jährigen Syrer erließ das Amtsgericht Gera auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Dieser sei am Mittwoch in Vollzug gesetzt worden. Gegen den 30 Jahre alten Iraker liege ebenfalls ein Haftbefehl vor. Nach ihm werde noch gefahndet. Weitere Angaben machten die Ermittler mit Verweis auf die noch andauernden Ermittlungen zunächst nicht. Die Polizei war für Nachfragen zunächst nicht erreichbar.dpa/coh