Milliardär kauft legendären Kasino-Betreiber Caesars für 17,6 Milliarden DollarGroßübernahme im Glücksspiel-Mekka Las Vegas: Der US-Milliardär Tilman Fertitta kauft den ​legendären Kasino-Betreiber Caesars Entertainment und nimmt ihn von der Börse. Für die Übernahme legt ⁠Fertittas Firma insgesamt 17,6 Milliarden Dollar auf den Tisch, inklusive Schulden in Höhe von 11,9 Milliarden, wie Caesars am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre dürfen sich über ein großzügiges ‌Angebot freuen: Mit 31 Dollar pro Aktie bietet Fertitta einen Aufschlag von fast 50 Prozent auf den Kurs, bevor erste Gerüchte über den Deal die Runde machten.Mit ‌dem Kauf schmiedet Fertitta, ‌dem bereits die Golden-Nugget-Kasinos und das Basketball-Team Houston Rockets gehören, ein gewaltiges Freizeit-Imperium. Zu seinem Reich zählen neben Restaurants wie dem Rainforest Cafe und Bubba Gump Shrimp mehr als 600 weitere Betriebe. ​Zusammen mit den über 50 Kasinos von ⁠Caesars entsteht ein neuer Gigant in der US-Unterhaltungsbranche, zu dem dann auch das berühmte Caesars Palace Hotel gehören ​wird, in dem Stars wie Frank Sinatra, Elvis Presley, Dean Martin, Elton John, Cher oder Adele ⁠auf der Bühne standen. ‌Das bisherige Management von Caesars soll an Bord bleiben und die Geschäfte weiterführen.Fertitta beweist mit dem Deal einen langen Atem. Bereits 2018 hatte er versucht, sein Glücksspiel-Reich mit Caesars ⁠zu fusionieren, war ⁠damals aber gescheitert. Nun schlägt er zu einer Zeit zu, in der Caesars mit sinkenden ⁠Besucherzahlen in Las ​Vegas ⁠und einem schwächelnden Online-Wettgeschäft zu kämpfen hat. ​Ob Fertitta aber wirklich der letzte Bieter ist, bleibt abzuwarten: ‌Die Vereinbarung enthält eine Klausel, die es Caesars erlaubt, sich bis zum 11. Juli ​noch nach besseren Angeboten umzusehen. Heckler & Koch hat Gewinn mehr als verdreifachtDeutschlands größter Gewehrfabrikant Heckler & Koch hat seinen Gewinn in die Höhe katapultiert. Wie das Unternehmen aus Oberndorf in Baden-Württemberg mitteilte, stieg das Nachsteuerergebnis im ersten Quartal um 14,4 auf 20,1 Millionen Euro - es war ein Plus von rund 255 Prozent, der Gewinn stieg also auf mehr als das Dreifache. Der Umsatz konnte in dem Zeitraum den Angaben zufolge um 57 Prozent auf 128,1 Millionen Euro gesteigert werden.Auch der Auftragseingang war deutlich höher als zuvor - die Firma dürfte also auch in den kommenden Jahren noch kräftig Kasse machen, wenn sie im Rahmen langfristiger Lieferverträge Waffen an Nato-Armeen ausliefert. So bekommt die Bundeswehr schrittweise 80.000 neue Sturmgewehre, die das veraltete G36 ablösen sollen. Vermutlich werden es noch mehr, ein Rahmenvertrag ermöglicht Bestellungen über weitere 170.000 Gewehre. EU-Kommission prüft chinesische Übernahme von Mediamarkt-Saturn auf SubventionenDie geplante chinesische Übernahme der Elektrohändler Mediamarkt und Saturn stößt auf Hürden in Brüssel. Die EU-Kommission kündigte am Donnerstag an, sie werde den Kauf der Mehrheitsanteile an der Muttergesellschaft Ceconomy AG durch den chinesischen Konzern JD.com auf unfaire Subventionen aus Peking prüfen. Stellt die Kommission einen Verstoß gegen EU-Recht fest, kann sie die Übernahme verbieten.JD habe in China möglicherweise von direkten Staatshilfen, Steuervorteilen und günstigen Krediten profitiert, begründete die Kommission ihr Vorgehen. Sie will nun prüfen, ob solche Hilfen dazu geführt haben, dass JD ein höheres Angebot machen und so die bisherigen Anteilseigner überzeugen konnte. Außerdem befürchtet die Kommission, JD könnte nach dem Kauf einen unfairen Vorteil auf dem europäischen Markt haben.Die Kommission muss ihre Ermittlungen bis Anfang Oktober abschließen. Bestätigt sich ihr Verdacht auf unfaire Subventionen, kann sie von JD einen Ausgleich verlangen oder die Übernahme vollständig verbieten. Die beiden Unternehmen hatten die Übernahme im vergangenen Jahr angekündigt. US-Saatgutunternehmen verklagt Bayer wegen Monopol bei MaisGegen den Agrar- und Pharmakonzern Bayer ist in den USA ​eine Klage wegen illegaler und wettbewerbswidriger Praktiken erhoben worden. Dem Konzern wird vorgeworfen, den ⁠US-Markt für gentechnisch verändertes Maissaatgut monopolisiert und damit „Hunderte Millionen, wenn nicht Milliarden, unrechtmäßig erwirtschaftete Dollar“ eingenommen zu haben. Dies geht aus der Klageschrift hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. ‌Das Unternehmen habe den Markt für Maissaatgut kontrolliert, das gegen sein weit verbreitetes Unkrautvernichtungsmittel Roundup resistent ist. Der Konzern habe Wettbewerber an der Entwicklung generischer Versionen des von Bayer ‌kontrollierten Maissaatguts mit der Bezeichnung ‌NK603 gehindert, heißt es in der Klageschrift. Das habe die Kosten für Landwirte und unabhängige Saatgutfirmen in die Höhe getrieben.Bayer wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück. Die Anschuldigungen seien unbegründet ​und man werde vor Gericht darauf reagieren, teilte ⁠das Unternehmen mit. „Die Märkte für Betriebsmittel und Maissaatgut sind wettbewerbsfähig, fair und vielfältig“, erklärte Bayer. Die Zivilklage gegen Bayer ​wurde von Latham Quality, einem Saatgutunternehmen aus Iowa, bei einem Bundesgericht im US-Staat Missouri eingereicht. Sie strebt ⁠eine Sammelklage und ‌eine dreifache Entschädigung für die laut dem Kläger erlittenen Schäden an. Deutscher Wirtschaft drohen Milliardenverluste wegen HitzeExtreme Hitze entwickelt sich laut einer Untersuchung des weltweit führenden Kreditversicherers Allianz Trade zu einem immer größeren Problem für die deutsche Wirtschaft. Besonders schwierig sei dabei die doppelte Belastung für Unternehmen: Einerseits senkten steigende Temperaturen die Produktivität, andererseits stiegen gleichzeitig die Energiekosten.Sollten sich die Hitzewellen des vergangenen Jahrzehnts wiederholen, geht der Kreditversicherer bis zum Jahr 2030 von wirtschaftlichen Verlusten in Deutschland in Höhe von rund 112,5 Milliarden Euro aus. „Extreme Hitze ist längst kein kurzfristiges Wetterphänomen mehr, sondern ein struktureller wirtschaftlicher Schock“, sagte der Allianz-Trade-Chef in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Milo Bogaerts. Der größte Schaden entstehe aber nicht heute, sondern morgen, denn sinkende Renditeerwartungen bremsten Investitionen – und damit die künftige Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.Der Untersuchung zufolge sinkt die Produktivität pro zusätzlichem Grad über 30 Grad um etwa 3 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Energiekosten um etwa 1,2 Prozent pro Grad durch einen höheren Kühlbedarf. Aber auch für den Staat habe das Folgen. Im Schnitt verschlechtere sich die Haushaltslage hitzebedingt um etwa 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Jahr. Deutz übernimmt brasilianischen Generatorenhersteller Maxi Trust Power Der Motorenbauer Deutz hat in Brasilien den Generatorenhersteller Maxi Trust Power gekauft. Der Gesamtkaufpreis liege im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilten die Kölner am späten Mittwochabend mit. Für die Übernahme nimmt Deutz Schulden auf. Der Vollzug wird noch im laufenden zweiten Quartal erwartet. Maxi Trust Power ist den Angaben zufolge ein Hersteller von Diesel- und Gasgeneratoren. Zu den Kunden gehören insbesondere Supermärkte, Bau- und Landwirtschaftsunternehmen. Salesforce wegen KI mit erneutem Rekordergebnis – Ausblick enttäuscht AnlegerSalesforce meldet eine wachsende Nachfrage nach KI-Anwendungen. „Es war ein herausragendes Quartal: Rekordumsätze, Rekord-Vertragsabschlüsse, Rekord-Mittelzuflüsse“, sagte Marc Benioff, der Chef des SAP-Rivalen, ⁠am Mittwoch. Der Ausblick des Softwarekonzerns für das laufende Quartal enttäuschte jedoch und gab der Furcht vor einer „SaaSpocalypse“ neue Nahrung. Daraufhin büßten die Aktien im nachbörslichen Handel an der Wall Street ‌mehr als drei Prozent ein. Unter „SaaSpocalypse“ verstehen Experten die Verdrängung traditioneller Firmensoftware (Software-as-a-Service, SaaS) durch KI-Modelle. Einige Anleger befürchten, dass Unternehmen sich in Zukunft ihre Software für Buchhaltung oder Lagerverwaltung zu einem ‌Bruchteil der bisherigen Kosten von ChatGPT & ‌Co programmieren lassen.Salesforce rechnet im laufenden Quartal mit Umsätzen zwischen 11,27 und 11,35 Milliarden Dollar. Analysten hatten bislang im ​Schnitt 11,36 Milliarden vorhergesagt. Finanzchefin Robin Washington zufolge wird sich das Wachstum im zweiten Halbjahr 2026 jedoch beschleunigen. Daher ⁠hebe sie ‌das untere Ende des Zielkorridors für die Gesamtjahreserlöse leicht an. Sie rechne nun mit einer Spanne von 45,9 bis 46,2 statt 45,8 bis 46,2 Milliarden Dollar.Im ersten Quartal steigerte der US-Konzern seinen ⁠Gewinn überraschend deutlich ⁠um 50 Prozent auf 3,88 Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um zwölf Prozent und ⁠lag mit 11,1 ​Milliarden ⁠Dollar im Rahmen der Markterwartungen. Der Auftragseingang ​wuchs ähnlich stark auf 33,6 Milliarden Dollar. Der Wachstumstreiber des ‌Unternehmens ist die KI-Plattform „Agentforce“. Deren jährlich wiederkehrende Umsätze verdreifachten sich. In absoluten Zahlen machen sie ​jedoch nur etwa zehn Prozent des Gesamtgeschäfts aus. Uber erhöht Stimmrechtsanteil an Delivery Hero deutlich Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat seinen Anteil am deutschen Lieferdienstkonzern Delivery Hero im Übernahmepoker deutlich ausgebaut. Der direkte Anteil von Uber sei zu Wochenbeginn von 19,5 auf 24,99 Prozent gestiegen, hieß es in einer Stimmrechtsmitteilung vom MDax -Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss. Inklusive Wertpapier-Instrumenten hat sich Uber den Zugriff auf Stimmrechte an den Berlinern im Umfang von 36,83 Prozent gesichert.Am vergangenen Wochenende hatte Delivery Hero mitgeteilt, der US-Konzern sei mit einem Angebot von 33 Euro je Aktie auf die Gesellschaft zugekommen. In der Folge war am Montag der Aktienkurs mit der Spekulation auf einen Bieterkampf deutlich über diese Marke hinaus gestiegen.Wie aus einer weiteren Stimmrechtsmitteilung der Berliner hervorging, reduzierte – ebenfalls am Montag – der weitere Großaktionär Aspex Fund seine Beteiligung von zuvor 14,55 auf nun 7,56 Prozent der Anteile.In Medienberichten wie in der „Financial Times“ hatte es bereits am Wochenende unter Berufung auf Insider geheißen, dass Uber auch an große Anteilseigner der Berliner herangetreten sei, mit der Bereitschaft, 38 Euro je Papier zu zahlen. Wie die Zeitung berichtete, wollten viele Investoren aber einen Preis von 40 Euro sehen. Am Mittwoch beendete die Delivery-Hero-Aktie den Xetra-Handel mit einem Schlusskurs von 39,35 Euro. RSM Ebner Stolz gewinnt KI-Expertin Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft RSM Ebner Stolz erweitert ihren Geschäftsbereich „Daten und Digital Services” mit einem prominenten Neuzugang. Zum Juli übernimmt Nathalia Schomerus die Leitung der Einheit, in der RSM Ebner Stolz seine digitalen Kompetenzen zusammenfasst und die derzeit knapp 60 Mitarbeiter beschäftigt. Die 30 Jahre alte Juristin genießt über den deutschen Rechts- und Steuermarkt hinaus einen hervorragenden Ruf als Legal-Tech-Expertin. Derzeit arbeitet sie als „Legal Innovation Lead“ bei der schwedischen KI-Plattform Legora und ist dort für die Umsetzung der Strategie und die Wissensmodellierung für „Legal AI“, also Künstliche Intelligenz speziell für juristische Anwender, für Großkunden verantwortlich. Bevor sie im Jahr 2025 zu Legora wechselte, das nach der jüngsten Finanzierungsrunde mit 5,5 Milliarden Dollar bewertet wurde, arbeitete Schomerus für CMS Hasche Sigle. Bei der deutschen Großkanzlei war sie im Legal-Tech-Bereich unter anderem als Leiterin Künstliche Intelligenz für die Mitentwicklung eigener KI-Modelle verantwortlich. Im Frühjahr 2025 stieg CMS als Minderheitsinvestor beim KI-Arbeitsplatz Beck-Noxtua ein. Führender Investor in der Finanzierungsrunde ist der C.H. Beck-Verlag. Nvidia plant jährliche Investitionen von 150 Milliarden Dollar in TaiwanDer Chipkonzern Nvidia hat jährliche Investitionen von rund 150 Milliarden ​Dollar in Taiwan angekündigt. „Vor vier, fünf Jahren gab Nvidia etwa zehn bis 15 ⁠Milliarden Dollar pro Jahr in Taiwan aus. Jetzt geben wir 100, bald 150 Milliarden Dollar pro Jahr in Taiwan aus“, sagte der Chef des fünf Billionen Dollar ‌schweren Chipkonzerns, Jensen Huang, am Mittwoch. Einen Zeitrahmen, über wie viele Jahre das Unternehmen den Betrag investieren will, nannte er nicht. Huang äußerte sich bei einer Feier ‌in Taipeh zum Start der ‌geplanten Taiwan-Zentrale des Unternehmens, die bis 2030 betriebsbereit sein soll.Taiwan sei das „Epizentrum“ der KI-Revolution, sagte Huang. „Hier kommen die Chips her, die Verpackung, hier werden die Systeme hergestellt, hier wurden ​KI-Supercomputer entwickelt.“ Mit der neuen Zentrale rückt ⁠Nvidia näher an TSMC. Der taiwanesische Konzern ist der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips und ein wichtiger Zulieferer für ​das US-Technologieunternehmen. Zudem wird der Standort dem wertvollsten Unternehmen der Welt dabei helfen, seine Allianzen mit weiteren Fertigungspartnern – ⁠darunter Foxconn, Wistron ‌und Quanta Computer – zu stärken. Diese Partner nehmen allesamt eine wichtige Position beim Aufbau von KI-Servern und der entsprechenden Infrastruktur ein. Brauereien erwarten keinen Bier-Boom während der WeltmeisterschaftDie deutschen Brauereien sind „gut vorbereitet“ auf die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft, erwarten aber keinen Bier-Boom: Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, „dass sportliche Großereignisse längst kein automatischer Absatzgarant mehr sind“, sagte eine Sprecherin des Brauer-Bundes der „Rheinischen Post“ vom Mittwoch. Schon die Heim-EM 2024 habe nur begrenzte Effekte gebracht.Entscheidend für den Absatz „bleiben deshalb die allgemeine Konsumstimmung sowie Faktoren wie Wetter und der sportliche Erfolg der deutschen Nationalmannschaft“, sagte die Sprecherin weiter. Eine „Herausforderung“ nannte sie die teils späten Anstoßzeiten. Die Public-Viewing-Regeln während der WM begrüßte der Brauer-Bund: „Das schafft Planungssicherheit für Gastronomie, Veranstalter und Brauereien und ermöglicht Fans trotz Zeitverschiebung das gemeinsame Fußballerlebnis." Das Bundeskabinett hatte kürzlich die nötigen Ausnahmen von den normalerweise geltenden Lärmschutzregeln beschlossen. Damit können Städte und Gemeinden öffentliche Übertragungen von Spielen auch nach 22.00 Uhr ermöglichen. Wacker Chemie trennt sich von Anteilen an SiltronicDer bayerische Spezialchemiekonzern Wacker ​hat sich von Anteilen am Chip-Zulieferer Siltronic getrennt. Über ⁠ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren seien 2,1 Millionen Siltronic-Aktien verkauft worden, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Der Bruttoerlös für Wacker betrage ‌rund 188 Millionen Euro. Die Papiere wurden demnach zum Stückpreis von 89,35 Euro veräußert. Wacker-Aktien hatten am Dienstag ‌auf Xetra mit 97,05 ‌Euro geschlossen. Nach Bekanntwerden des Verkaufsvorhabens bröckelten sie im späten Handel aber ab bis auf 90,35 Euro.Die Platzierung entspreche sieben ​Prozent des Grundkapitals von Siltronic, ⁠teilte Wacker weiter mit. Der Anteil von Wacker reduziere sich damit auf ​rund 24 Prozent. „Wir sind mit der Entwicklung von Siltronic sehr zufrieden ⁠und unterstützen weiterhin ‌die Strategie des Unternehmens“, erklärte Wacker-Chef Christian Hartel. „Mit dem Erlös aus der Transaktion stärken wir unsere Finanzlage und schaffen ⁠zusätzlichen Spielraum, um ⁠in künftiges Wachstum zu investieren.“ Gleichzeitig bleibe Wacker der größte Anteilseigner ⁠von ​Siltronic. Wacker ⁠leidet unter der Branchenkrise ​und ist deswegen auf Sparkurs. Dabei sollen ‌insgesamt rund 1500 Stellen abgebaut werden, vor allem in Deutschland. Kanada und deutsche Sefe stehen offenbar vor großem LNG-AbkommenKanada steht Insidern ​zufolge vor dem Abschluss eines umfangreichen Abkommens zur ⁠Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) an das deutsche Staatsunternehmen Sefe. Die Vereinbarung über Gas aus dem geplanten Exportterminal Ksi Lisims an ‌der Küste der Provinz British Columbia solle am Mittwoch von Rohstoffminister Tim Hodgson in Vancouver bekanntgegeben werden, ‌verlautete aus ‌Branchenkreisen. Sefe, die Betreiber des Terminals und das kanadische Ministerium lehnten Stellungnahmen nach Anfragen der Nachrichtenagentur Reuters ab. Zuvor hatte Bloomberg über ​die Pläne berichtet.Das Projekt ⁠Ksi Lisims soll eine Kapazität von zwölf Millionen Tonnen LNG pro Jahr ​haben und wäre damit die zweitgrößte Exportanlage Kanadas. Auch ⁠Konzerne wie Shell und ‌Totalenergies haben bereits 20-jährige Abkommen mit Ksi Lisims geschlossen. Sefe (Securing Energy for Europe) war 2022 während der ⁠europäischen Energiekrise für ⁠6,3 Milliarden Euro vom Bund verstaatlicht worden, nachdem sich ⁠die ​frühere ⁠russische Muttergesellschaft Gazprom zurückgezogen hatte. ​Ähnlich wie Uniper soll das Unternehmen die ‌deutsche Energieversorgung breiter aufstellen. 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