Der französische Schauspieler Pierre Deny ist im Alter von 69 Jahren gestorben. International bekannt wurde Deny durch seine Rolle in der Netflix-Serie »Emily in Paris«. Der Schauspieler sei am Montag infolge eines plötzlichen und schweren Verlaufs einer ALS-Erkrankung gestorben, teilten seine Töchter in einer der Nachrichtenagentur AFP übermittelten Erklärung mit.ALS ist eine fortschreitende Erkrankung, die das zentrale und periphere Nervensystem betrifft. Die meisten Patienten sterben innerhalb von drei bis fünf Jahren nach der Diagnose. Es gibt jedoch auch deutlich langsamere Verläufe.Pierre Deny war in Frankreich ein bekanntes Gesicht in Fernsehserien und hatte seine Karriere in den Achtzigerjahren am Theater begonnen, ehe er zu Film und Fernsehen wechselte. In der Serie »Emily in Paris« verkörperte der Schauspieler in der dritten und vierten Staffel Louis de Léon, den Geschäftsführer des fiktiven Modekonzerns JVMA.

Deny war der breiten Öffentlichkeit in Frankreich vor allem durch seine Rollen in Krimiserien wie »Julie Lescaut« oder »Une femme d'honneur« bekannt, in denen er den Hauptkommissar spielte, sowie durch Hunderte Folgen in der Soap »Demain nous appartient«, die sich um das Leben der Einwohner von Sète in Südfrankreich dreht. Im Kino spielte er unter anderem unter der Regie von Sylvie Testud in »La Vie d'une autre« (2012) mit.