Die Deutsche Telekom ringt sich zu einem ungewöhnlichen Schritt durch, denn sie bietet künftig Glasfasertarife über Anschlüsse regionaler Mitbewerber feil – mittels Bitstrom. Bislang nutzt der Marktführer zumeist eigene Anschlussleitungen oder mietet bereits verlegte Glasfaser. Die Branche ist begeistert. Wenig begeisternd ist, dass Valve die Preise für den Steam Deck OLED um über 200 Euro erhöht. An der Hardware der Spielkonsole selbst hat sich nichts geändert, gibt der Hersteller zu. Die Gründe für die Preiserhöhung seien gesteigerte Speicherkosten und logistische Herausforderungen. Derweil hält Nvidia-CEO Jensen Huang Taiwan für das „Epizentrum der KI-Revolution“ und lässt dort ein neues Hauptquartier bauen, das die vierfache Menge an Mitarbeitern erlaubt als bislang. Die Aktienkurse taiwanischer Chipfirmen wie TSMC ziehen umgehend an, denn diese hoffen auf höhere Profite durch eine engere Partnerschaft mit Nvidia – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Die Deutsche Telekom bucht Bitstrom-Vorleistungen der regionalen Glasfaser-Netzbetreiber e.discom und Wemacom. Beide betreiben Anschlussnetze in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs. Dank Open Access möchte die Telekom über die fremden Anschlussleitungen Kunden für ihre eigenen Glasfasertarife gewinnen. Dieser Schritt ist für die Deutsche Telekom ungewöhnlich, setzt sie doch in aller Regel auf eigene Anschlussleitungen oder die Miete von Fasern. Im Nordosten Deutschlands wagt der Marktführer jetzt ein anderes Modell: Bei Bitstrom kümmert sich der Eigentümer der Leitung um den Datenfluss des Kunden; dieser Datenfluss wird dann regional oder zentral an den vermarktenden Anbieter übergeben. Branchenverbände begrüßen diesen Schritt: Deutsche Telekom mietet fremde Glasfaseranschlüsse mit Bitstrom.









