Der Titel in der Conference League 2026 geht an Crystal Palace

Ein unwahrscheinlicher Held: An Volten hat die Karriere des Jean-Philippe Mateta noch nie gespart. Der bullige Franzose war mit Anfang 20 in Mainz zum Torjäger gereift, 2021 zum Londoner Stadtteilklub Crystal Palace gewechselt – und dort erst einmal durchgefallen.

Jean-Philippe Mateta wurde zum Helden für Crystal Palace

Erst als Trainer Oliver Glasner Anfang 2024 das Ruder übernahm, blühte Mateta auf: Stammplatz, Torgarant, FA-Cup-Sieg 2025. Im Winter folgte beinahe der Abschied von Palace, doch Mateta rasselte bei der AC Mailand durch den Medizincheck. Also weiter Selhurst statt Lombardei. Ein Rückschlag? Mitnichten: Mateta verdiente sich die WM-Nominierung mit Topfavorit Frankreich. Und war in seinem vielleicht letzten Spiel für den Premier-League-Club mit einem Abstauber zur Stelle, um Palace im Conference-League-Endspiel gleich den nächsten Pokal zu bescheren (50. Minute).

Das Ergebnis: 1:0 (0:0) setzt sich der Crystal Palace FC in Leipzig gegen die Spanier von Rayo Vallecano durch. Zum fünften Mal wurde die Conference League ausgespielt, zum dritten Mal ging der Pokal nach England. Im Vorjahr hatte der FC Chelsea die silberne Trophäe heimgeholt.