Der Transferpoker um Ausnahmetalent Kennet Eichhorn gewinnt an Dynamik – und ist für Hertha BSC das finanziell entscheidende Thema. Zahlreiche Topklubs aus Europa interessieren sich für den 16 Jahre alten Mittelfeldspieler. Doch im Hintergrund spielt ein Faktor eine zentrale Rolle: die Zeit.Allen voran bemüht sich der FC Bayern intensiv um Eichhorn, auch der FC Liverpool und Manchester City sind in den Poker eingestiegen. Gespräche mit dem Spieler und seinem familiären Umfeld hat es bereits gegeben. Eine Entscheidung steht jedoch weiterhin aus.

Bayerns Manager Max Eberl will Kennet Eichhorn von Hertha BSC zum Rekordmeister lotsen. Doch so einfach wird das nicht.

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Warum die Frist Hertha im Eichhorn-Poker in die Karten spielt

Auslöser für die aktuelle Dynamik ist eine vertragliche Konstellation. Die Ausstiegsklausel für Vereine aus Deutschland, kolportiert bei rund zwölf Millionen Euro, soll nach einem Bericht der Berliner Morgenpost zeitlich begrenzt sein und bereits im Juni auslaufen. Danach wäre die Ablösesumme zwischen Hertha und interessierten Klubs wieder frei verhandelbar.Für Hertha ergibt sich daraus eine klare Ausgangslage: Mit Ablauf der Frist steigt der eigene Handlungsspielraum. Je länger der Poker dauert, desto größer wird die Chance auf höhere Einnahmen. Der Faktor Zeit kann sich für den Klub somit direkt in Millionenhöhe auszahlen.Diese Perspektive erklärt auch, warum sich der Entscheidungsprozess bislang hinzieht. Während interessierte Klubs möglichst früh Planungssicherheit schaffen wollen, gibt es aus Berliner Sicht keinen Zeitdruck.