In Bayern darf weiter geschwitzt, gekühlt und getrunken werden: Die Temperaturen, die am Dienstag bei Werten von teils deutlich über 30 Grad Celsius gelegen hatten, werden auch am Mittwoch nicht zurückgehen. Allerdings soll es stellenweise ein paar Wolken geben, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Verantwortlich dafür ist laut DWD das Hoch Boris - es löst das Vorgänger-Hoch Alexander ab.Am Dienstag ist Bayern ordentlich ins Schwitzen gekommen, die 35-Grad-Marke ist aber nicht geknackt worden. Laut vorläufigen Werten war es in Regensburg mit 34,0 Grad bundesweit am wärmsten.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.Auch am Mittwoch soll es an der Donau am heißesten werden, am späten Nachmittag können dort wieder Werte um 34 Grad erreicht werden, teilte der DWD in seiner Vorhersage mit. Im Bayerischen Wald kann es Windböen geben, die Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erreichen.In der Nacht wird es laut Prognose des DWD nur vereinzelt auf einstellige Temperaturen abkühlen. Meist bleibt es demnach aber auch in der Nacht um die 6 bis 14 Grad warm. Am Donnerstag soll es etwas kühler werden, die 30-Grad-Marke werde dann vermutlich knapp verfehlt, sagen die Meteorologen voraus.Grund für die Wärme ist eine Omegawetterlage, wie der DWD mitteilt. „Dass Ende Mai bei uns über 30 Grad Celsius gemessen werden, kommt häufiger vor. Ungewöhnlich ist allerdings die Dauer dieser sehr frühen Hitzewelle, die in Frankreich und Großbritannien schon Rekordtemperaturen gebracht hat.“ Vielfach ist von einer Hitzeglocke oder einem „Heat Dome“ die Rede, die durch ein „kräftiges Hochdruckgebiet über Mittel- und Westeuropa“ entsteht.Zum Ende der Woche, so die Meteorologen, ändert sich die Wetterlage. Das Hitzehoch wird langsam abgebaut, sodass atlantische Tiefausläufer übergreifen können. Ab Freitag nimmt dadurch die Gewitterneigung deutlich zu. In der kommenden Woche soll es wechselhafter und kühler werden.
Wetter in Bayern: Der Freistaat schwitzt dank "Heat Dome" - bis zu 34 Grad erwartet
Der Sommer ist da - und er bleibt vorläufig. Wer es nicht so heiß mag, muss in die Höhe.










