Der offizielle Wiederaufbaufonds von Trumps Friedensrat – dem sogenannten Board of Peace – ist leer. Trotz 17 Milliarden Dollar an Zusagen hat der von der Weltbank verwaltete Fonds seit seiner Gründung keinen einzigen Dollar von Geberstaaten erhalten, berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertraute Personen. „Null Dollar wurden eingezahlt“, sagte einer von ihnen. Zwei weitere Insider bestätigten, dass bislang kein US-Dollar für den Wiederaufbau des palästinensischen Küstenstreifens eingesetzt wurde.

Trump hatte das Board of Peace im Januar 2026 in Davos gegründet– als internationales Gremium zur Verwaltung und zum Wiederaufbau des Gazastreifens nach mehr als zwei Jahren Krieg.

Die Macht ist dabei klar konzentriert: Im Exekutivrat sitzen neben Außenminister Marco Rubio der Nahostgesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Ergänzt wird das Gremium durch den früheren britischen Premier Tony Blair, Weltbankpräsident Ajay Banga sowie Apollo-Chef Marc Rowan. Bis zu 35 Staaten haben sich dem Board angeschlossen – kein einziger aus der G7. Für eine dauerhafte Mitgliedschaft wird eine Milliarde Dollar fällig, zahlbar direkt an Trump. Wer nicht zahlt, darf alle drei Jahre neu um einen Platz bitten.