Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zeitonline.simplecastaudio.com/b4b9795f-4b37-4d4f-bbfe-62b735703af8/episodes/c114ecd7-89b9-4257-a286-ca5c4de16818/audio/128/default.mp3?awCollectionId=b4b9795f-4b37-4d4f-bbfe-62b735703af8&awEpisodeId=c114ecd7-89b9-4257-a286-ca5c4de16818
Trotz der erneuten US-Angriffe gibt sich der Iran bei den Verhandlungen siegessicher. Was steckt dahinter? Und: Rekordtemperaturen in Frankreich und Großbritannien
26. Mai 2026, 17:09 Uhr
Montagnacht haben die USA erneut den Iran angegriffen – trotz einer Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Ende des Krieges. Dabei sind nach US-Angaben Raketenabschussrampen und Boote getroffen worden, die Minen verlegen wollten. Die USA bezeichneten den Angriff als Verteidigungsmaßnahme. Iranische Medien berichteten von mehreren Toten. Die iranische Revolutionsgarde drohte mit Vergeltung und gab an, mehrere US-Drohnen abgeschossen zu haben. Parallel dazu laufen die diplomatischen Bemühungen weiter. US-Präsident Donald Trump hatte noch am Samstag verkündet, ein Abkommen sei weitgehend ausgehandelt, dämpfte die Erwartungen an eine schnelle Einigung einen Tag später jedoch wieder. Ein zentraler Streitpunkt bleibt das iranische Atomprogramm. Welche Interessen das iranische Regime bei diesen Gesprächen eigentlich verfolgt und warum es sich selbst zum Sieger der Verhandlungen erklärt, beantwortet Iranexperte und ZEIT-Journalist Omid Rezaee in der heutigen Folge von Was jetzt?







