Der Abstieg des VfL Wolfsburg aus der Bundesliga hat direkte Auswirkungen auf Hertha BSC – und vor allem auf die Zukunft von Fabian Reese. Nach dem dramatischen Relegations-Aus in Paderborn (1:2 nach Verlängerung, Hinspiel 0:0) ist ein möglicher Wechsel des Hertha-Kapitäns zum VfL vom Tisch. Reese will, wenn überhaupt, nur zu einem Erstligisten wechseln. Damit bleibt eines der größten Transfer-Themen rund um Hertha weiterhin ungelöst.

Unklare Lage bei Fabian Reese im Transfersommer

Das „Reese-Rätsel“ dürfte sich durch den gesamten Sommer ziehen. Klar ist: Der 28-Jährige wollte mit Hertha im dritten Anlauf den Aufstieg schaffen – erneut vergeblich. Aus sportlicher Sicht wäre jetzt eigentlich der nächste Karriereschritt logisch. Interesse gibt es laut Beraterseite durchaus: Neben Wolfsburg sollen zwei weitere Bundesligisten sowie zwei ausländische Klubs die Situation beobachten. Konkrete Angebote liegen bislang jedoch nicht vor.

Hertha-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich bestätigte zuletzt, dass Reese sich zunächst „ganz normal“ in den Urlaub verabschiedet habe – mit einem „Auf Wiedersehen“. Gleichzeitig machte der Klubchef deutlich, dass der Offensivspieler begehrt ist: Seine starken Scorer-Werte mit zehn Treffern und 13 Torvorbereitungen in der abgelaufenen Zweitliga-Saison und sein Alter machen ihn für potenzielle Abnehmer interessant. Intern herrscht daher Einigkeit: Sollte ein Wechsel zustande kommen, will Hertha eine angemessene Ablöse erzielen.