HomeMünchenGeschichte MünchensZehn Touren durch die „Hauptstadt der Bewegung“NS-Täter und Verfolgte – Tür an Tür26. Mai 2026, 13:55 UhrLesezeit: 4 Min.Bekannte Nazi-Größe: Hermann Fegelein (links). Aus welchem Milieu das Mitglied der Waffen-SS stammte – unter anderem das führt Kaevan Gazdar in seinem neuen Buch aus. Stadtarchiv MünchenMit einem neuen Buch, das Spaziergänge empfiehlt, lässt sich erleben, wie engmaschig das Netz des nationalsozialistischen Terrorstaats in München gewebt war. Die Routen führen zu etlichen Orten, die eindrucksvoller sind als die bekannten Nazi-Bauten.Von Wolfgang GörlDas jüdische Ehepaar Sylvia und Max Klar lebte in einem Jugendstilbau in der Jutastraße 24 in Neuhausen. Beide standen der SPD nahe und kämpften schon in den 1920er-Jahren gegen den Antisemitismus, der, angeheizt von Hitler und anderen völkischen Agitatoren, das soziale Klima in München vergiftete.
München zur NS-Zeit: Zehn Touren durch die „Hauptstadt der Bewegung“ - Buch
Das Buch von Kaevan Gazdar verbindet Orte der NS-Zeit mit persönlichen Geschichten von Verfolgten und Tätern.






