30-Jähriger nach Polizeigewalt im Koma: Polizeiforscher kritisiert Staatsanwaltschaft
Seine Freunde in Köln riefen den Notarzt – und der die Polizei. Jetzt liegt der 30-Jährige Pedro C. im Koma. Wie ist das passiert?
Rund 90 Minuten nach Ankunft der Polizei musste C. reanimiert werden (Symbolfoto)
Jens Kalaene/dpa
Pedro C. brauchte Hilfe. Er war in einem psychischen Ausnahmezustand, hatte Wahnvorstellungen. Seine Freund*innen, die an jenem 8. April mit in seiner Kölner Einzimmerwohnung waren, riefen den Notarzt. Der ordnete an, den 30-Jährigen in ein psychiatrisches Krankenhaus einzuliefern. Doch C. schloss sich in seiner Wohnung ein, war nicht einsichtig. Der Notarzt rief die Polizei. Rund 90 Minuten nach deren Ankunft musste C. reanimiert werden.






