Am Dienstagmorgen kam es in der Gemeinde Buggenhout zu einem schweren Unfall an einem Bahnübergang. Dieser war geschlossen. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.26.05.2026, 11.46 Uhr2 LeseminutenAktualisiertDer Bus wurde laut belgischen Medien offenbar für den Transport von Sonderpädagogik-Schülern genutzt.Dirk Waem / Imagoobe/max. In der Gemeinde Buggenhout in Belgien ist am Dienstagmorgen ein Schulbus von einem Zug erfasst worden. Der Zusammenstoss ereignete sich um zirka 8 Uhr 15 an einem Bahnübergang der Gemeinde zwischen Antwerpen und Brüssel.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In dem Schulbus, der laut Medien offenbar für den Transport von Sonderpädagogik-Schülern genutzt wurde, befanden sich sieben Kinder und zwei Erwachsene – ein Begleiter und der Fahrer. Das teilte die Bundespolizei mit. «Wir können noch keine Angaben zu den Opfern machen. Die Angehörigen werden zunächst informiert und in einer Schule in der Nähe betreut», sagte eine Sprecherin laut der Zeitung «De Standaard». Verkehrsminister Jean-Luc Crucke sagte dem Sender RTL, dass es vier Todesopfer gebe: zwei Kinder, den Begleiter und den Fahrer. Zudem seien zwei weitere Personen schwer verletzt worden. Crucke bestätigte auch, dass die Schranke des Übergangs zum Zeitpunkt der Kollision geschlossen war.Die Umstände des Unfalls werden noch untersucht. Der Schienennetzbetreiber Infrabel teilte mit: «Die Schranken waren heruntergelassen, und die Ampeln leuchteten rot.» Laut dem Netzbetreiber war der Zug auf dem Weg von Brügge nach Buggenhout, wo er halten sollte. «Der Bahnübergang befand sich einen Kilometer vor dem Bahnhof, der Zug hatte bereits etwas abgebremst, aber der Aufprall war dennoch enorm. Der Zugführer hat noch versucht, eine Notbremsung durchzuführen, aber das kam zu spät.»Rettungskräfte nach der Kollision in Buggenhout.VTM via APKeine Verletzten im ZugIm Zug wurde niemand verletzt. Die Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen (NMBS) teilte laut der Zeitung «De Standaard» mit: «Im Zug befanden sich etwa hundert Fahrgäste. Sie wurden alle evakuiert und in der Feuerwache untergebracht.» Ein Fahrgast habe unter Schock gestanden.Der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele schrieb auf X, seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und allen, die von dem Drama betroffen seien. Die Gemeinde teilte mit, sie werde in Kürze auf einer Pressekonferenz weitere Informationen zu dem Unfall bekanntgeben. Die Staatsanwaltschaft Ostflandern hat einen Verkehrsexperten beauftragt, den Unfall zu untersuchen.In Belgien, wo ein dichtes Eisenbahnnetz Städte und Dörfer verbindet, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen an Bahnübergängen. Im Jahr 2025 kamen bei solchen Unfällen fünf Personen ums Leben, wie Infrabel auf seiner Website mitteilt – die niedrigste Zahl seit 2020.Die Rettungskräfte sind in grosser Zahl vor Ort.Dirk Waem / Imago
Zug kollidiert in Belgien mit Schulbus: mehrere Tote
Am Dienstagmorgen kam es in der Gemeinde Buggenhout zu einem schweren Unfall an einem Bahnübergang. Dieser war geschlossen. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.










