Bei den herrlich sommerlichen Temperaturen denkt man sofort daran, sich an die frische Luft zu begeben. Doch draußen das Wetter zu genießen, ist oft gleichbedeutend damit, sich auch mit der ein oder anderen Wespe herumschlagen zu müssen. Kommende Woche wird das Thermometer vielerorts an der 30-Grad-Marke kratzen und das völlig ohne Niederschlag. Der diesjährige sonnige und trockene Frühling sorgt dafür, dass die Wespenköniginnen, die im April aus ihrer Winterstarre erwacht sind, ein stabiles Fundament für ihre Völker legen können.
Das Mai-Wetter als biologischer Weichensteller
Zwar stören nächste Woche noch keine scharenweisen Insekten am Kaffeetisch, da die Nester erst im Aufbau sind, allerdings entscheidet genau die aktuelle Witterung im Mai über das Ausmaß der sommerlichen Wespenwelle im August und September. Darauf weist der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hin. In feuchten und kühlen Frühjahren verfilzt und verschimmelt der empfindliche Nachwuchs in den papierartigen Waben schnell. Bleibt es hingegen so trocken und warm wie derzeit, überleben die Larven nahezu verlustfrei. Die Königinnen müssen deutlich weniger Energie aufwenden, wodurch die erste Generation von Arbeiterinnen gesund und in großer Zahl schlüpft.















