PfadnavigationHomeSportEvent in Neuseeland„Ein Hai oder ein Seelöwe“ – Fotograf bei Surf-Wettbewerb gebissenStand: 10:47 UhrLesedauer: 2 MinutenEd Sloane zeigt die Verletzungen an seinem linken FußQuelle: Instagram @edsloanephotoBei einem hochrangigen Surf-Event in Neuseeland wird ein Fotograf von einem Tier attackiert. Er kommt mit Bisswunden ins Krankenhaus. Erstmals wird der sogenannte Code Red ausgelöst.Gefährlicher Zwischenfall bei der prestigeträchtigsten Surf-Eventserie der Welt. Im Rahmen der WSL Championship Tour in Neuseeland ist der australische Fotograf Ed Sloane von einem Tier gebissen worden. Er kam mit kleineren Bisswunden in ein Krankenhaus. Bei dem Angriff verlor er zudem eine Schwimmflosse. Erstmals in der Geschichte der World Surf League (WSL), Ausrichter des Wettbewerbs, wurde ein „Code Red“ ausgelöst. Das Event wurde daraufhin unterbrochen. Der Vorfall ereignete sich während des Halbfinales der Männer zwischen dem brasilianischen Olympiasieger Italo Ferreira und seinem brasilianischen Landsmann Yago Dora. „Wir lösen den Code Red aus, wenn ein Surfer oder Fotograf von einem Meereslebewesen angegriffen wird. Diesmal war es unser geschätzter Fotograf. Gott sei Dank ist er in guter Verfassung. Es geht ihm gut, wenn man bedenkt, was passiert ist“, sagte WSL-Vizepräsident Renato Hickel in der Live-Übertragung des Veranstalters. „Italo und Yago waren sehr erschüttert. Sie hatten den Vorfall miterlebt – ein weiterer Grund, die Veranstaltung zu unterbrechen.“Das Sicherheitsprotokoll, zu dem der Code Red gehört, war nach einem Haiangriff vor elf Jahren auf Surfer Mick Fanning eingeführt worden. Der Australier überlebte die Attacke vor der Küste Südafrikas damals wie durch ein Wunder unverletzt, weil er den Hai auf den Rücken geschlagen hatte. Hai oder Seelöwe? Der Arzt hat eine TendenzFotograf Sloane meldete sich in einem Statement der WSL auch selbst zu Wort. „Mir geht es gut, ich habe Bisse am linken Fuß und werde medizinisch versorgt“, sagte er. Sloane dankte dem medizinischen Personal und den Sicherheitskräften im Wasser für ihre „sofortige Hilfe“. Später zeigte er in einem Instagram-Post Bilder seiner Wunden. „Ein echter Albtraum, da es direkt von unten kam. Es steht eine kleine OP an, aber es sollte wieder gut werden“, schrieb Sloane dazu.Lesen Sie auchUnklar bleibt, welches Tier den Australier attackierte. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir uns nicht sicher, ob es ein Hai oder ein Seelöwe war“, sagte Vizepräsident Hickel. Der behandelnde Arzt vor Ort habe aber die Tendenz, „dass es ein Seelöwe und kein Hai war“. Lesen Sie auchDas Event im neuseeländischen Raglan konnte nach mehreren Stunden fortgesetzt werden. Als Sicherheitsmaßnahmen wurden zusätzliche Jetskis und Drohnen zur Beobachtung des Wassers eingesetzt. Es gewann Italo Ferreira. Der Olympiasieger übernahm damit nach vier von zwölf Wettbewerben die Führung der Championship Tour.luwi