Zwillinge Gerrit, Frederik Braun im Miniatur Wunderland: »Eigentlich müssten wir an unserem Deutschland fortwährend arbeiten«
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Die Zwillingsbrüder Frederik und Gerrit Braun, 58, gründeten zu Beginn der Nullerjahre eine der heute beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Republik: das Miniatur Wunderland in der historischen Hamburger Speicherstadt. Im vergangenen Frühjahr feierten die Brauns den 25-millionsten Besucher des liebe- und fantasievoll gestalteten Modelleisenbahn-Areals, dieses Jahr wird das Wunderland 25 Jahre alt. Ihre Miniaturattraktionen, vom deutschen Musterstädtchen Knuffingen bis zum Formel-1-Grand-Prix in Monte Carlo, von den Favelas Rio de Janeiros bis zur technisch aufwendig animierten antarktischen Drake-Passage, zeigen die ehemaligen Discobetreiber inzwischen auch in TV-Dokus und einem Kinofilm. Wegen ihrer politischen Aussagen und Aktionen genießen die Brauns Sympathien in der linken Szene – und das, obwohl ihr Wunderland sie reich gemacht hat.
SPIEGEL: Herr Braun, Herr Braun, Ihr Miniaturwunderland soll ein Abbild der Realität sein. Was fehlt, um Minideutschland im Jahr 2026 so zu zeigen, wie es ist?









