Es klingt wie ein kurioser Einzelfall, doch tatsächlich häufen sich Berichte über Menschen, die unerwartet Pakete von Amazon erhalten – obwohl sie selbst nie etwas bestellt haben. Der Inhalt besteht meist aus günstigem Kleinkram wie Silikonhüllen, Küchenutensilien oder billigen Elektronik-Gadgets.Anzeige
Auf den ersten Blick wirkt das Ganze wie ein harmloser Versandfehler und im eigenen Konto ist eine solche Bestellung auch gar nicht auffindbar. In Wahrheit aber steckt dahinter eine gezielte Manipulationsstrategie, die unter dem Namen „Brushing“ bekannt ist – und die weltweit Plattformen wie Amazon vor Probleme stellt.
Das bringen die Bestellungen den Händler:innen
Die Brushing-Masche funktioniert nach einem simplen, aber effektiven Prinzip: Händler – häufig aus dem Ausland – bestellen Produkte über Fake-Accounts und lassen sie an reale Adressen liefern. Diese Adressen sind keine Zufallsfunde. Oftmals stammen sie aus älteren Datenlecks, von gekauften Adressdatenbanken oder wurden über zwielichtige Drittanbieter beschafft. Die betroffenen Personen wissen davon nichts – sie haben weder bestellt noch bezahlt. Trotzdem kommt die Lieferung an.Anzeige
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