Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftGefangen in permanenter Selbstreflexion: Warum reden alle wie Pseudo-Therapeuten? © Unsplash/Andrej Lisakov Tagesspiegel Plus Trauma, Trigger, toxisch: Therapiesprache ist zum Alltagsdeutsch geworden. Aber wirklich empathischer macht uns das nicht. Es kann uns sogar voneinander entfernen. Stand: heute, 06:50 UhrEs gibt eine neue Sprache für das Innenleben. Sie klingt weich, achtsam, oft sehr vernünftig. Menschen sprechen von Grenzen, Triggern, toxischen Dynamiken, emotionaler Kapazität. Sie sagen, etwas sei „nicht gut für ihr Nervensystem“, ein Gespräch habe „etwas in ihnen aktiviert“. Man hört solche Sätze in Freundschaften, Partnerschaften, bei Instagram, auf Dating-Apps, gelegentlich auch im Berufsleben.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Gefangen in permanenter Selbstreflexion: Warum reden alle wie Pseudo-Therapeuten?
Trauma, Trigger, toxisch: Therapiesprache ist zum Alltagsdeutsch geworden. Aber wirklich empathischer macht uns das nicht. Es kann uns sogar voneinander entfernen.







