Zum dritten Mal in diesem Jahr ist es vor der Küste Australiens zu einem tödlichen Haiangriff gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 39 Jahre alter Speerfischer am Wochenende am Korallenriff Kennedy Shoal an der Nordostküste des Landes von dem Tier attackiert. Er konnte noch an Land gebracht werden, starb dort dann aber an seinen schweren Kopfverletzungen.

Der Rettungsdienst erklärte, der Mann sei an der Bootsrampe in Hull River Heads gestorben. Der Ort liegt etwa 160 Kilometer südlich der bei Urlaubern beliebten Stadt Cairns, wo das Opfer lebte.Der Mann sei »von einer anderen Person, die zum Zeitpunkt des Angriffs mit ihm im Wasser war, aus dem Wasser gezogen worden«, sagte Elaine Burns von der Polizei des Bundesstaates Queensland. »Das ist eine ziemlich schreckliche Sache, wenn sie vor einem passiert«, fügte sie hinzu.

»Wir hätten nicht einmal unsere Zehen ins Wasser gehalten«Nach Polizeiangaben wurden drei Männer betreut, die einen Notruf an die Küstenwache abgesetzt hatten und dann gemeinsam mit ihrem verletzten Freund eine Stunde lang an Land gefahren waren. An der Bootsrampe warteten dann die Rettungskräfte, die dem Mann aber nicht mehr helfen konnten.

Gererd Pike von dem Bootsverleih »Hooked Up Fishing« sagte der Nachrichtenagentur AFP, er hätte etwa zehn Kilometer von dem bei Anglern beliebten Riff entfernt eine große Zahl aggressiver und »unberechenbarer« Bullenhaie gesehen. Sein Fang sei von einer Gruppe Haien gefressen worden. »Wir hätten nicht einmal unsere Zehen ins Wasser gehalten«, sagte Pike.