Google Earth ProWer ein Anwesen auf Indian Creek kaufen möchte, muss mit einem Preis im dreistelligen Millionenbereich rechnen. Warum ist die Insel bei den Superreichen so beliebt?24.05.2026, 05.30 Uhr2 LeseminutenNun also auch noch Mark Zuckerberg. Wie amerikanische Medien vor ein paar Wochen berichteten, haben der Chef von Meta und seine Frau Priscilla Chan auf der Insel Indian Creek in Florida ein Anwesen gekauft. Das Haus soll nach Fertigstellung 9 Schlafzimmer und 15 Badezimmer umfassen. Kaufpreis: 170 Millionen Dollar – der höchste jemals gezahlte Preis im County Miami-Dade.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Zuckerberg besitzt weitere Anwesen: am kalifornischen Lake Tahoe, im Silicon Valley sowie auf Hawaii, wo er mit einer Klage versuchte, die lokale Bevölkerung zu verdrängen. Nun kommt eine weitere Adresse hinzu: 7 Indian Creek Island Road.Wahrscheinlich gibt es weltweit keinen anderen Ort mit so viel Reichtum und Macht auf kleinem Raum wie Indian Creek. Eine Auswahl von Zuckerbergs zukünftigen Nachbarn: Jeff Bezos, Ivanka Trump und Jared Kushner sowie Tom Brady, der erfolgreichste Quarterback in der Geschichte des American Football. Bezos besitzt sogar gleich drei Grundstücke auf Indian Creek.Was ist das für eine Insel, auf die es die Superreichen zieht?Indian Creek liegt im Grossraum von Miami und wurde Anfang der 1900er Jahre als künstliche Insel in der Biscayne Bay errichtet. Sie ist knapp 1,2 Quadratkilometer gross, was etwa einem Drittel der Fläche des Central Park in New York entspricht. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 gingen 32 Stimmen an Donald Trump und 9 an Kamala Harris.Trotz Einwohnerzahl im zweistelligen Bereich ist Indian Creek eine eigene Gemeinde mit Bürgermeister und eigener Polizei. Diese stellt sicher, dass keine Unbefugten auf die Insel kommen. Wer die einzige Brücke nach Indian Creek betreten oder befahren möchte, muss erst eine bewachte Schrankenanlage passieren. Die Insel umfasst nur 41 Wohngrundstücke, jedes davon liegt direkt am Wasser. Über den restlichen Teil erstreckt sich ein Golfklub mit 18-Loch-Anlage. Die Mitgliedschaft wird nur auf Einladung vergeben.Im ohnehin schon noblen Wohnumfeld der Biscayne Bay sticht Indian Creek noch einmal heraus. Gegenüber dem «Miami Herald» beschrieb es ein Immobilienmakler so: «Das ist die einzige Wohnanlage mit einem Weltklasse-Golfplatz, grosszügigen Grundstücken und privaten Strassen.»Das Interesse könnte in Zukunft noch weiter steigen, denn Florida hat bei Superreichen in letzter Zeit stark an Beliebtheit gewonnen. Das liegt vor allem an den steuerlichen Rahmenbedingungen: In dem Gliedstaat müssen Privatpersonen keine staatliche Einkommenssteuer zahlen.Ein Grund dürften aber auch Entwicklungen in anderen Teilen des Landes sein: In Kalifornien soll im November über eine Milliardärssteuer abgestimmt werden. Bei Annahme der Initiative müssten Einwohner mit einem Nettovermögen von über einer Milliarde Dollar und einem Wohnsitz in Kalifornien am 1. Januar 2026 eine einmalige Vermögensabgabe in Höhe von 5 Prozent zahlen. Immobilienmakler aus Miami berichten, dass schon die Aussicht auf diese Abgabe zu höherer Nachfrage aus Kalifornien geführt hat.Passend zum Artikel
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Wer ein Anwesen auf Indian Creek kaufen möchte, muss mit einem Preis im dreistelligen Millionenbereich rechnen. Warum ist die Insel bei den Superreichen so beliebt?












