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Die jüngsten Hiobsbotschaften in der Domstadt sind laut IHK auch Folge jahrelanger Standortprobleme.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) sieht in den jüngst angekündigten Werksschließungen in Speyer ein Zeichen für tiefere strukturelle Probleme des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Entwicklung komme nicht überraschend, teilte die IHK Pfalz der Deutschen Presse-Agentur mit.

Innerhalb weniger Wochen hatten der Filterhersteller Mann+Hummel und das Technologieunternehmen TE Connectivity angekündigt, ihre Produktion in der pfälzischen Domstadt bis 2028 schrittweise einzustellen. Insgesamt stehen damit mehr als 1.200 Arbeitsplätze auf der Streichliste.

Die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion Rhein-Neckar hätten bereits im Mai 2025 in einer Resilienzstudie auf die wirtschaftliche Entwicklung hingewiesen, teilte die IHK mit. Ohne Reformen und Entlastungen für Unternehmen schrumpfe die Wirtschaftsleistung in der Region jährlich um etwa ein Prozent – ebenso gehe die Zahl der Arbeitsplätze zurück.