Quelle: dpa
24. Mai 2026, 4:30 Uhr
Ein Deich in der Wesermarsch.
© Sina Schuldt/dpa
Der Anstieg des Meeresspiegels während der vergangenen Jahrzehnte geht einer Studie zufolge zu einem großen Teil auf die Ausdehnung des Wassers infolge der Erwärmung zurück. Im Zeitraum 1960 bis 2023 diese wärmebedingte Ausdehnung für 43 Prozent des Anstiegs verantwortlich, wie ein Forschungsteam um Lijing Cheng von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking in der Fachzeitschrift «Science Advances» berechnet. Das Wasser schmelzender Gebirgsgletscher trug 27 Prozent zu den steigenden Pegelständen bei, die schmelzenden Eismassen in Grönland 15 Prozent und in der Antarktis 12 Prozent.






