PfadnavigationHomeSportFußballDFB PokalBayerns Sportvorstand„Ich habe es sehr überraschend wahrgenommen“, antwortet Eberl auf die Hoeneß-ZweifelStand: 23.05.2026Lesedauer: 3 MinutenFür Max Eberl ging es rund um das Pokalfinale nicht nur um den sportlichen ErfolgQuelle: REUTERS/Thilo SchmuelgenUli Hoeneß meldet in einem Interview in der Frage nach Max Eberls Zukunft Zweifel an. Der Sportvorstand zeigt sich nach dem Pokaltriumph des FC Bayern überrascht. Hoeneß hingegen bleibt bei seiner Meinung.Manuel Neuer konnte erstaunlich gut hüpfen, dafür, dass seine Wade zwicken soll. Der Torwart des FC Bayern kam zwar beim 3:0 im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart nicht zum Einsatz. Nach Festehen des Doubles war er aber mittendrin. Ob auf dem Rasen oder vor der eigenen Kurve: Neuer sprang in Straßenschuhen auf und ab und feierte ausgiebig seinen insgesamt siebten Pokaltriumph. „Es war nur ein kleiner Hüpfer“, sagte Neuer in der ARD. Zum Feiern würde es reichen, so der Keeper. Anders als noch bei der Übergabe der Meisterschale vor einer Woche, als Neuer dem scheidenden Leon Goretzka den Vortritt überließ, war es diesmal der Kapitän selbst, der den Pokal als Erster in die Höhe stemmte. Sechsmal gewann er den Wettbewerb jetzt mit den Bayern, einmal mit dem FC Schalke 04. Anführer Joshua Kimmich bedankte sich zunächst ausführlich bei den Mitarbeitern. „Man merkt, wie sich der Staff, der Verein, alle Mitarbeiter jeden Tag den Arsch aufreißen. Jeder war sehr glücklich, dass wir endlich mal wieder in Berlin waren“, sagte der Nationalspieler in der ARD. Es war das erste Pokalfinale des FC Bayern nach sechs Jahren. „Wir selber wollten natürlich unbedingt das Ding gewinnen. Für uns selbst, unsere Familien, aber auch für den Klub, weil das etwas sehr Besonderes ist. Man merkt, dass gerade in dieser Saison eine sehr positive Dynamik entstanden ist. Und deswegen war es für uns auch wichtig, ein bisschen was zurückzugeben.“Eberl spricht von „Krönung einer großartigen Saison“Das schaffte der FC Bayern zweifellos. Die Meisterschaft souverän nach München geholt, nun auch Stuttgart zumindest in der zweiten Halbzeit keine Chance gelassen, in der Champions League im Halbfinale denkbar knapp an Paris St. Germain gescheitert. Es war eine grandiose Saison der Bayern. Sportvorstand Max Eberl nannte es in der ARD die „Krönung einer großartigen Saison“.Eberl konnte sich aber nicht allein auf den sportlichen Erfolg konzentrieren. Rund um das Pokalfinale wurden auch die Aussagen von Uli Hoeneß in Richtung seiner Person diskutiert. Der Ehrenpräsident hatte in einem Interview mit dem „Spiegel“ die Zukunft des Sportvorstands erstaunlich offen eingeordnet. Hoeneß sprach von einer Tendenz „60 zu 40 für eine Verlängerung“, fügte aber hinzu: „Da sind noch Zweifel.“ Der Vertrag des Sportvorstands läuft noch bis 2027. Lesen Sie auch„Ich habe es auch sehr überraschend wahrgenommen. Ich habe schon mehr dazu gesagt. Ich will meine Arbeit machen, ich will mit der Arbeit überzeugen“, antwortete Eberl bei Sky. Woher die Zweifel bei Hoeneß nach dieser auch für Eberl persönlich starken Spielzeit kommen, konnte er nicht beantworten. „Das müsst ihr den Uli fragen. Ich weiß auch nicht, ob er es so gemeint hat. Er hat es gesagt. Die Zahlen stehen jetzt da. Es ist mir jetzt gerade egal. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt mit dem Double. Und das ist das, was für mich zählt“, sagte Eberl, fügte aber auch hinzu: „Wir haben gestern gesprochen, heute gesprochen. Deswegen waren die Zahlen 60 zu 40 natürlich überraschend.“ Lesen Sie auchSpäter in der Mixed Zone sagte Eberl noch: „Das Fell ist dick geworden. Aber an einem Finaltag fand ich das jetzt nicht den richtigen Zeitpunkt.“Hoeneß rückte auf ARD-Nachfrage nicht von seiner Meinung in der Personalie Eberl ab. „Das ist meine ehrliche Meinung. Wer mich kennt, weiß das. Ich bin keiner, der heute sagt, dass alles in Ordnung ist und in vier Wochen das Gegenteil. So ist die Situation. Und in zwei, drei Monaten wissen wir genau, wie es weitergeht. Ich persönlich sehe das für ihn relativ positiv“, sagte Hoeneß.luwi