Künstliche Intelligenz und Tech-Branche: „Gut genug“ reicht auch erstmal aus

Die Rechenleistung von KIs wächst schneller, als eine demokratische Öffentlichkeit es verarbeiten kann. Was ist die Alternative zu Tech-Imperialismus?

Auf einer Baustelle für das neue Cloud-Rechenzentren von Microsoft in NRW

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K ünstliche Intelligenz werde für die Wall Street zum Kalte-Füße-Thema, sagte diese Woche eine Expertin in diesem Feld, die US-Journalistin Karen Hao. Der Widerstand gegen KI wachse in großen Teilen der US-amerikanischen Gesellschaft, „das müssen die Investoren einpreisen“. Das deutsche Publikum möge bitte nicht den Vor-Ort-Protest gegen die gigantischen Rechenzentren unterschätzen, die als Ressourcenfresser in die Landschaft gesetzt würden. Die Wut der College-Studierenden darüber, dass KI ihnen die Berufsaussichten zerschreddert, erfasse meinungsführende Schichten.