Stand: 23.05.2026 • 17:41 Uhr
Zehntausende Menschen haben in Madrid den Rücktritt von Regierungschef Sánchez gefordert. Bei den Protesten ging es auch um Korruptionsvorwürfe gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Zapatero.
Mit Rufen wie "Das ist keine Regierung, das ist eine Mafia" und "Sánchez, geh nach Venezuela" haben Zehntausende Menschen in Madrid den Rücktritt des sozialdemokratischen Regierungschefs Pedro Sánchez gefordert. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich 80.000 Menschen, während die Regierungsvertretung in Madrid die Teilnehmerzahl auf etwa 40.000 schätzte.
Aufgerufen zu der Demonstration in der spanischen Hauptstadt hatte ein Zusammenschluss konservativer und rechter Initiativen. Auch Spitzenpolitiker der konservativen Volkspartei Partido Popular und der rechtsextremen Vox schlossen sich dem Protest an.
Der Protestmarsch blieb weitgehend friedlich, eine kleine Gruppe von Demonstranten versuchte jedoch, die Absperrungen rund um den Moncloa-Palast, den Wohnsitz des sozialistischen Regierungschefs, zu durchbrechen. Fernsehbildern zufolge nahm die Polizei auf der Zufahrtsstraße mehrere maskierte Personen fest.













