Anträge auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in den USA sollen nach dem Willen der US-Regierung künftig vorwiegend aus dem Ausland gestellt werden. Wer sich für eine sogenannte Greencard und damit auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bewerben möchte, solle dazu in der Regel das konsularische Verfahren im Heimatland nutzen, heißt es in einer Anweisung der zuständigen Einwanderungsbehörde. Effektiv setzt die US-Regierung damit höhere Hürden für den Erhalt der Greencard.Bisher war es Urlaubern, Studenten oder anderen Besuchern mit begrenztem Aufenthaltsrecht unter bestimmten Bedingungen möglich, sich auch in den USA auf eine Greencard zu bewerben. Nach Angaben der »Washington Post« geht jährlich mehr als die Hälfte der erteilten Greencards auf dieses Verfahren zurück. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass die Absicht auf einen längeren Aufenthalt nicht von Beginn an bestand.
Schritt betrifft Ärzte und Geschäftsleute»Das wird Tausende und Abertausende von Menschen betreffen«, sagte Elizabeth Goss, die sich als Anwältin für die Rechte von Einwanderern einsetzt, der »Washington Post«. Goss stellte den Schritt als unbegründete Verschärfung dar, die kein Sicherheitsproblem als Ursache habe. Er treffe Menschen, die bereits von den Behörden geprüft worden seien. »Davon betroffen sind Ärzte, Professoren, Forscher und Geschäftsführer.«










