Die Wiener Proxmox Server Solutions GmbH hat ihr Proxmox Virtual Environment (VE) 9.2 veröffentlicht. Es basiert auf Debian GNU/Linux 13.5 „Trixie“ einschließlich aktualisierter Pakete und Bugfixes. Proxmox VE 9.2 verwendet einen angepassten Linux-Kernel 7.0. QEMU wurde auf Version 11.0 aktualisiert und sorgt für die Emulation und Virtualisierung der virtuellen Maschinen (VMs). Für Linux-Container kommt LXC in Version 7.0 zum Einsatz. Den Storage-Stack bildet OpenZFS 2.4, verteilte Speicherlösungen stellen Ceph 19.2.3 „Squid“ oder Ceph 20.2.1 „Tentacle“ bereit.
Als zentrale neue Funktion sieht das Proxmox-Team den neuen Dynamic Load Balancer. Im Modus für dynamisches Scheduling nutzt der Cluster Resource Scheduler (CRS) Echtzeitmetriken zur Ressourcen-Auslastung von Knoten und Gästen, um HA-verwaltete Gäste gleichmäßig über den Cluster zu verteilen. Der neue Load-Balancer kann HA-verwaltete Gäste automatisch migrieren, um Ungleichgewichte bei der Auslastung der Cluster-Knoten zu reduzieren. Verhalten und Empfindlichkeit des Load-Balancers lassen sich über verschiedene Parameter im HA-Bereich beziehungsweise in den Datacenter-Optionen anpassen.
Verbesserungen am Software-Defined-Networking-Stack (SDN)













