Quelle: dpa Sachsen

22. Mai 2026, 16:03 Uhr

Pläne für den neuen EU-Haushalt bedrohen nach Ansicht sächsischer Politiker den Aufholprozess des Freistaates. (Symbolbild)

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In Sachsens Politik wächst die Sorge vor einem erheblichen Verlust an EU-Fördermitteln. Der EU-Haushaltsentwurf offenbare den weiteren Verlust an Subsidiarität und drohe, die Regionen Europas zu schwächen, sagte CDU-Politiker Marko Schiemann der Deutschen Presse-Agentur: «Das dürfen wir nicht zulassen, denn nur starke Regionen sichern die Stabilität der Europäischen Union.» Schiemann ist im Landtag Sprecher seiner Partei für Europapolitik. Er fordert drastische Veränderungen des vorgelegten Entwurfs und eine Aufstockung der Mittel für Strukturpolitik um 100 Milliarden Euro.