Von Jahr zu Jahr muss die Berliner Feuerwehr mehr leisten. Erneut sind im vergangenen Jahr die Einsatzzahlen für die Retter gestiegen. Mit insgesamt 558.293 Einsätzen wurde wieder ein neuer Höchstwert in der Geschichte der Berliner Feuerwehr erreicht. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Bilanz der Behörde für das Jahr 2025 hervor.Die neuen Zahlen bedeuten einen Anstieg um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Jahr 2025 war damit das vierte Jahr in Folge, in dem es mehr als eine halbe Million Einsätze gab.
Gegensätzlich zur Entwicklung der Einsatzzahlen verlief die Zahl der Notrufe, die im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent zurückgingen: auf 1.132.637 Notrufe. Statistisch ging damit alle 28 Sekunden ein Notruf ein. Alle 62 Sekunden musste ein Rettungswagen ausrücken, und alle 24 Minuten wurde ein Brand gemeldet.
Neue Datenstrategie soll helfen
Den weitaus größten Anteil an den Notrufen machte die Notfallrettung aus. Hier verzeichnete die Feuerwehr im vergangenen Jahr einen Zuwachs um 17.224 Einsätze beziehungsweise um 3,9 Prozent auf insgesamt 457.560 Einsätze.Die Zahl der Einsätze bei der Berliner Feuerwehr steigt stetig, während Personal und Fahrzeuge nicht im gleichen Maße mitwachsen. Nach Angaben der Feuerwehr gefährdet diese Schere langfristig die schnelle Hilfe für die Bevölkerung. Um dem entgegenzuwirken, seien effizientere Abläufe notwendig.So würden nun Daten aus bislang isolierten Quellen zu sinnvollen Datensätzen verknüpft, um aussagekräftige Analysen zu ermöglichen. „Solche Analysen ermöglichen eine datengestützte Entscheidungsgrundlage, um Prozesse noch präziser zu gestalten“, teilte die Feuerwehr mit. Dies sorge für einen effizienteren Einsatz von knappen Ressourcen bei Personal und Material. Zudem ermögliche die zentrale Datenstrategie die Nutzung zukünftiger Technologien wie etwa Künstlicher Intelligenz.







