Michael Michalsky ist einer der bekanntesten Modedesigner in Deutschland – und es gehörte zum Job, das Nachtleben mit Bravour zu meistern, sagt er.
Hier erzählt er von früheren Exzessen in der Modewelt, seinem Weg zur Abstinenz und davon, was ihn heute berauscht.Sein Büro liegt im Himmel über Berlin. Oben ragt die Kuppel des Französischen Doms in die Wolken, unten gurren Tauben auf dem Gendarmenmarkt. Er selbst ist der Taubenschlag, bei dem die Ideen ein- und ausfliegen. Michael Michalsky ist einer der bekanntesten Modedesigner in Deutschland. Ein Visionär, der Adidas, den zweitgrößten Sportartikelhersteller der Welt, zu einer Modemarke machte, indem er erkannte, dass die Zukunft des Labels in seiner Vergangenheit liegt, und er die Retromodelle wieder auf die Straße brachte. Spektakulär waren seine Modenschauen im Friedrichstadt-Palast und Tempodrom vor Tausenden Zuschauern in den Nullerjahren. Jetzt sitzt er in seinem Himmelreich – Jeanshemd, Workwear-Pants aus japanischem Denim, Retro-Sneaker, Diamanten im Ohr und 13 Kilo schlanker. Kaum zu glauben, er ist beinahe 60 Jahre alt. Der Mann hat aus dem Vollen geschöpft, im Leben wie beruflich. Michalsky kennt die Branche, auch die Exzesse, für die sie bekannt ist. Er selbst raucht nun nach 40 Jahren nicht mehr und rührt seit einem Jahr keinen Schluck Alkohol mehr an.WELT: Erinnern Sie sich noch an Ihre große Party nach Ihrer Modenschau am Brandenburger Tor?Michael Michalsky: Sie meinen, die After-Show-Party im Sommer 2007 im „Grill Royal“ mit den als Matrosen verkleideten Gogo-Boys? Na klar, da war der Teufel los! Es war so heiß, dass die Gäste zur Abkühlung in die Spree sprangen. Die Kellner mussten im Taxi die halbe Stadt abklappern, um sich in anderen Restaurants Champagner zu leihen. Unsere Mode-Partys waren das heißeste Ticket der Stadt. Zum Glück hatte ich vorher eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Das Restaurant musste komplett renoviert werden.WELT: Rauschende Feste, ausschweifende Lunches – Alkohol war ein wichtiger Bestandteil in der Modewelt.Michalsky: Oh, mein Gott, ja. Es waren die Nullerjahre und Berlin prachtvoll in seiner Einmaligkeit. Das Anzeigengeld floss noch, bevor überall in der Printwelt die Werbeeinnahmen einkrachten. Designer wie Stefano Pilati, Hedi Slimane, Karl Lagerfeld – alle kamen damals hierher, um sich an der Stadt zu berauschen. Und es gehörte zum Job, das Nachtleben mit Bravour zu meistern. Ständig hatte man ein Glas Champagner in der Hand. Lesen Sie auchUnser erstes Büro 2006 war in der Charlottenstraße. Dreimal die Woche ging es ins „Borchi“ zum Business-Lunch. Essen musste man sowieso, derweil wurden die Journalisten und Stylisten umworben. Die Szene forderte einen auch auf, nicht langweilig zu sein: mittags ein, zwei Gläschen. Dann gab’s den After-Work-Drink, der direkt überging ins Dinner, in die Nachtmahl-Gesellschaft. Danach ging es in den Clubs wie dem „King Size“ weiter. Wenn ich wollte, konnte ich fünfmal am Tag ausgehen, beim Sektfrühstück angefangen. Irgendwo war immer wine o’clock. Und am Sonntag war detox angesagt.WELT: Man trank auch, um dem enormen Druck zu entweichen. Oder?Michalsky: Ich habe nie Stress weggetrunken. Mir hat der Rauschzustand zusammen mit anderen gefallen. Die Verbrüderung im Taumel einer gelösten Nacht. Plötzlich redest du mit Wildfremden. Der Kellner kam an den Tisch gestolpert und schenkte noch einen ein. Alkohol federt halt so herrlich ab. Es löst, man kommt doch mehr aus sich heraus.WELT: Noch mehr?Michalsky: Wenn es darum ging, einen tollen Typen anzusprechen, konnte ich schon schüchtern sein. Du steckst eine Zurückweisung auch leichter weg. Machen wir uns nichts vor: Der Alkohol sitzt in unserer Kultur ständig mit am Tisch. Ob es der Grillabend, das Feierabendbierchen zur Belohnung oder der Angstschweiß vom Tag ist, den man mit an die Bar trägt. Und einer war keiner. Irgendjemand säuselte immer: „Komm, hoch die Tassen, einer geht noch!“ Und: „Auf einem Bein kann man nicht stehen.“ Diese dummen Sprüche halt. Lesen Sie auchWELT: Was war Ihr Party-Drink?Michalsky: Ich war immer ein Weintrinker, im Sommer weiß oder rosé, im Winter rot. Keine teuren Garagenweine wie Andrew Lloyd Webber, sondern einen Lugana oder Whispering Angel, es konnte auch der Hauswein sein. Hauptsache trinkbar, kein „Château Migrän“, und gut gekühlt.WELT: Andrew Lloyd Webber, der Musical-Komponist, ist trockener Alkoholiker. Michalsky: Ich weiß. Sein Interview in der „Sunday Times“ habe ich aufmerksam gelesen und ich fand es auch krass, wie er zugegeben hat, dass er sich selbst und sein Umfeld jahrelang getäuscht und dann heimlich Wodka weiter getrunken hat.WELT: Er war selbst geschockt, wie er sagte. Als Weintrinker habe er sich noch einreden können, kein Alkoholiker zu sein.Michalsky: Ich habe nie was versteckt. Zwei Flaschen Wein am Abend? Ich bitte Sie! Ich habe auch nie getrunken, weil ich einen Promille-Stand brauchte. Ich fand es einfach lustiger mit einem kleinen Schwips in die Welt zu schauen. Ich gehe ja schon lange nicht mehr so krass weg abends. Mein Highlight war, mich Samstagmittag mit Freunden zu treffen und gemütlich zu lunchen. Wie Harald Juhnke gesagt hat: Keine Termine und leicht einen sitzen. Das war auch meine Definition von Glück. Und um 20 Uhr ins Bett.WELT: Warum haben Sie aufgehört?Michalsky: Aus den Samstagen wurden irgendwann auch Wochentage, vor allem im Lockdown. Ich bin immer mehr zum Daydrinking übergegangen. Manchmal zog sich ein Mittagessen bis in die Abendstunden. Das war nicht immer lustig, aber ich dachte, es wäre es. Dann trank ich noch ein Glas und noch ein Glas, so als hätte es da irgendwas zu gewinnen gegeben. Letztlich habe ich mir die Langeweile nur mit Alkohol verdünnt. In einem Jahr werde ich 60. Da stellst du dir Fragen: Was habe ich geschafft und noch vor? Ich habe mich erschaffen, einen Modedesigner aus einem Dorf bei Bad Oldesloe, der viele Phasen durchgemacht hat. Ich war laut, übertrieben und feiertechnisch ziemlich brachial. Meine Ausgehkarriere kann sich sehen lassen, und ich habe es geliebt. Ein bisschen dachte ich auch, ein Modedesigner in Berlin muss so sein. Irgendwann verließ mich die Neugier. Ich war nie alkoholabhängig, aber ich habe Alkoholmissbrauch betrieben.WELT: Was ist der Unterschied?Michalsky: Ich war ein Gesellschaftstrinker. Mit der Zeit fiel mir auf, ich trinke immer öfter. Heute lebe ich ein neues Leben: Ich gehe anders aus – viel weniger als sonst. Ich habe aufgehört zu rauchen nach 40 Jahren. Ich hab bestimmt zwei Ferraris verraucht, gebrauchte. Vor allem trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr. Man kann nicht ewig wie ein Verrückter feiern. Ich bin über 40 Jahre nächtelang aus den Clubs gefallen. Irgendwann schmeckte es nur noch schal. Ich habe beschlossen, mit Anstand zu altern. Und mir wurde klar: Ich brauche keinen Alkohol, um ein guter Designer zu sein oder mich zu amüsieren. Ich muss mich nicht benebeln. Mein Leben gefällt mir nämlich. Sehr sogar. Noch mehr mit meiner neu gewonnenen Klarheit. Sie ist heute mein Rausch. Ich hab bestimmt zwei Ferraris verraucht, gebrauchte.WELT: Wann haben Sie gesagt: Es reicht?Michalsky: Als ich eine Party verlassen musste, weil ich nicht mehr gerade gehen konnte. Und die Party hatte gerade erst begonnen.WELT: Oha!Michalsky: Es war der 15. März vor nun etwas mehr als einem Jahr. Ich hatte meinen freien Tag bereits mittags mit einem Weinchen eingeläutet. Es war ein Samstag, da kaufe ich immer Schnittblumen in der Markthalle 9. Es war der erste richtig schöne, warme Frühlingstag in Berlin. Komm, dachte ich, genieß noch ein bisschen die Sonne – setz’ mich hin, bestelle mir ein Glas und lerne zwei Frauen kennen. Im Nu hatten die auch ihren Chardonnay vor der Nase. Plötzlich war es 17 Uhr. Abends war ich zum Geburtstag meines besten Freundes eingeladen. Allein die Missbilligung, die mir entgegenspülte, als ich auf die Party gestolpert kam! Es war natürlich unpassend, so aufzutauchen. Mein Freund war auch stinksauer. Die Leute gucken ja so laut, man hört förmlich ihr Getuschel hinter vorgehaltener Hand – und ich war wohlgemerkt „unter Freunden“. Aber egal, ich bin ja froh. Am nächsten Morgen hatte ich den schlimmsten Kater und Anrufe im Zehn-Minuten-Takt: Was mit mir los gewesen sei? Da dachte ich dann: Vielleicht machst du doch mal eine Pause. Da war Schluss für mich.WELT: Wie schafft man so einen knallharten Verzicht, wenn man jahrelang die Nächte durchgefeiert hat?Michalsky: In meinem Kühlschrank lagen sechs Flaschen Wein. Die trinke ich noch aus – dachte ich! Ist doch Quatsch, habe ich mir dann gesagt: Aus die Maus! Du fängst sofort an! Ich habe mir kleine Etappen gesetzt, ganz langsam, um mich nicht unter Druck zu setzen: Erst zwei Wochen Pause, dann drei, einen Monat – ich konnte besser schlafen! Zwei Monate – ich fing wieder regelmäßig mit Sport an und hatte auch richtig Bock drauf. Plötzlich ein halbes Jahr – ich hüpf’ um sechs aus dem Bett und bin fit. Ein Jahr – auf einmal kam diese wahnsinnige Klarheit! Irgendwann habe ich den Wein gar nicht mehr vermisst – dann kann man es auch ganz einstellen. Wenn ich heute ausgehe, auf ein Abendessen oder ins Restaurant, stoße ich an wie alle – nur mit einer köstlichen Cola. Wie Karl Lagerfeld, der immer seinen Riesenglaskelch serviert bekam, für seine Lieblingsbrause. Meist bleibe ich etwa zwei Stunden. Dann ist ohnehin alles gesagt. Ich verabschiede mich, und fühl’ mich am nächsten Morgen, wenn alle ihren Kater pflegen, superfit!WELT: Lagerfelds guilty pleasure waren Süßigkeiten. Wenn ihn Gelüste überkamen, lutschte er eine Godiva-Praline und spuckte sie wieder aus. Wie halten Sie Ihre Lust im Zaum?Michalsky: Bewusstsein! Es ist reine Kopfsache. Ich habe mir wirklich bewusst gemacht, was Alkohol mit mir und meinem Körper macht. Und ich will nicht krank altern. Ich habe ein tolles Leben, und das hätte ich gern möglichst lang und gesund.Lesen Sie auchWELT: Wie ist nun das Gefühl der neu gewonnenen Klarheit?Michalsky: Sensationell. Ich bin kein Grübler oder melancholisch oder so. Von Haus aus nicht. Aber Alkohol ist ein flüssiges Depressivum. Wenn man regelmäßig trinkt, nimmt man das Leben, jedes Gefühl, einen Menschen, alles wie durch eine vergilbte Netzgardine wahr. Heute sehe ich durch ein klares Fenster. Ich bin ruhiger geworden, das Aufgekratzte hat sich entspannt, Niederlagen sind keine Dramen mehr. Ich schlafe besser, schaffe mehr, bin konzentrierter. Ich habe 13 Kilo abgenommen, mein Auto verkauft und mach’ heute alles zu Fuß, aber ich hab mich auch von manchen „Freunden“ getrennt.WELT: Warum?Michalsky: Was mich im Rückblick schockiert ist, wie normal man es fand, ständig verkatert zu sein. Es wurde nahezu glorifiziert. Mit dem Beginn der Rave-Bewegung wurde das Partymachen zu einer Art Haltung, zum State of Mind. Es war ein Look, ein Lebensgefühl, ein Versprechen von Grenzenlosigkeit, dem Kate Moss mit ihrem Rock-Chic eine Coolness verlieh, was sie zur Ikone einer ganzen Generation werden ließ. In diese Kultur der Exzesse wurde man hineingezogen. Man hat gar nicht darüber nachgedacht. Und alle anderen waren verlässlich die Spaßverderber, die Spießer.Lesen Sie auchWELT: Ist das eigentliche Problem weniger der Alkohol als das, was ohne ihn unerträglich still bleibt?Michalsky: Ich habe eine Freundin, zu der habe ich neulich gesagt, mach’ doch auch mal eine Pause. Darauf sagte sie: „Ja, wie, und was mach ich dann – allein zu Hause sitzen und Däumchen drehen?“ Viele verbinden mit dem Verzicht Langeweile und Einsamsein. Es ist auch so verlogen, Bier am Bahnhof finden die Leute asozial, aber Champagner bis zum Abwinken gilt als fein. Und man belügt sich damit, dass es immer einen gibt, der schlimmer ist als man selbst. Trinker suchen Trinker. Das fällt mir auch erst jetzt als Sober-Person auf, wo einige Freunde plötzlich wegfallen. Weil das, was einen zusammengehalten hat, nur der Alkohol war. In meinem gesamten Freundeskreis gibt es nur zwei Leute, die wie ich sober leben.WELT: Die Mode- und Gastronomiewelt erlebt einen deutlichen Wandel hin zu mehr Bewusstsein und Verantwortung im Umgang mit Alkohol. Ashley Graham, das britische Plus-Size-Model, hat gerade einen alkoholfreien Lambrusco lanciert. Der Markt für Sober Drinks wächst. Michalsky: Ich habe neulich einen Artikel in der „New York Times“ gelesen, dass in New York innerhalb von kurzer Zeit mehrere Bars und Clubs schließen mussten, weil die Leute keinen Alkohol mehr konsumieren. Es rechnete sich nicht mehr. Meine Londoner Freunde sind bereits vor fünf Jahren umgestiegen auf Softdrinks. Die verabreden sich heute zum Frühstück oder zum Töpfern. Wir wissen heute, wie viel Zucker in Alkohol steckt, wie schlecht er für Alterungsprozesse ist und so weiter. Wer erfolgreich sein will, kann sich auch keinen Kater mehr leisten. Es passt nicht mehr in die Zeit. WELT: Die Welt trinkt heute so wenig Wein wie seit 70 Jahren nicht mehr, meldete gerade die Internationale Organisation für Rebe und Wein. Selbst in klassischen Weinländern wie Frankreich, Italien und Deutschland brechen die Absätze ein. Michalsky: Ich finde das Umdenken ja super. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, da war es ganz normal, als 16-Jähriger an der Tanke Bier zu kaufen. Keiner hat mich nach meinem Alter gefragt. Damals war Kampftrinken angesagt, ob in Schulen, Jugend- oder Sportvereinen, vorm Fernseher. In der Generation unserer Eltern war Alkohol auch ein Mittel, um zu verdrängen, weil sie nie gelernt hat, zu reden. Gefühle wurden selten benannt, Konflikte eher hinuntergespült. Die Jüngeren wollen diesen Mechanismus nicht fortsetzen. Sie suchen nicht nur die Klarheit, sie halten sie auch aus, weil sie sich mit dem Leben auseinandersetzen wollen. Ich bin überzeugt: Klarheit wird das neue Statussymbol. Und ehrlich gesagt: Alkohol macht ja auch nicht sexy.WELT: Leben Sie eigentlich allein?Michalsky: Ja, ich bin Single. Ich war, ehrlich gesagt, noch nie in einer langen Beziehung, aber Spaß hatte ich genug. Und ich muss sagen, dass dieses ganze Dating-Game zurzeit in meinem Leben keine Rolle spielt. Ich verspüre gar nicht den Wunsch, jemanden in mein Leben zu lassen. Im Moment bin ich die einzige Person, mit der ich mir vorstellen kann, zusammenzuleben. Das hat auch mit meiner neuen Clarity zu tun. WELT: Inwiefern?Michalsky: Ich überlege mir heute: Ist es mir die ganze Action wert, auf einer App mit jemandem zu chatten, den dann zu treffen und zu artikulieren, was man da überhaupt will. Will ich heute, dass ein Wildfremder zu mir nach Hause kommt, der dann meine ganzen schön gefalteten Handtücher durcheinanderbringt, meine Dinge verrückt, mich vielleicht sogar ausraubt – und den ich ja irgendwann auch wieder nach Hause schicken muss – nur um vielleicht für 45 Minuten mit ihm im Bett zu landen? Abgesehen davon, und das hätte ich auch nie gedacht, ist es für mich inzwischen ein Riesen-Abturner, wenn Leute auch nur angetütert sind. Es tut mir manchmal richtig leid, weil ich denke, wieso reagierst du jetzt so, du warst doch früher ganz genauso. Ganz ehrlich: Sex interessiert mich im Moment nicht. I couldn’t care less. WELT: Und was tut sich beruflich?Michalsky: Ich habe gerade ein neues Parfum gelauncht, „Sea“, mein 40. – und lebe gut von meinen Lizenzgeschäften: Brillen für Mister Spex, Parfums, Tapeten, Bettwäsche. Und natürlich mache ich meine Mode weiter. So vieles passiert gerade. Ich arbeite an einer Ausstellung mit dem Berliner Kunst- und Gewerbemuseum. In diesem Jahr steht das große Jubiläum an: 20 Jahre Michalsky. Zudem habe ich gerade eine Mode-Kollektion für alle Mitarbeiter zum 80. Geburtstag der Berliner Volksbank entworfen, Hemd, T-Shirt, Hoody – mit lateinischem Schriftzug „Radicati in Terra, Alis ad Futurum“ – „Wurzeln in der Region, Flügel für die Zukunft“. Ich kann mir noch vieles vorstellen: Einen alkoholfreien Wein fände ich toll und eine eigene Castingshow. Mit Menschen, die eine Extremsituation überwunden haben – Sucht, Trauer, Verlust: Die „Happy Survivors“!VitaGeboren 1967 in Göttingen. Nach dem Studium am London College of Fashion fing er 1992 als Designmanager bei Levi Strauss & Co. in Deutschland an. 1995 wurde er Chefdesigner bei Adidas; später Global Creative Director des Sportherstellers. Im Anschluss war er 13 Jahre Creative Director der Luxusmarke MCM, 2006 gründete er sein eigenes Label „MICHALSKY“ in Berlin: High Fashion, Streetwear und Lifestyle-Design. Seine „StyleNite“-Shows während der Berliner Fashion Week brachten ihm internationales Ansehen. Michalsky erhielt den GQ Award „National Designer of the Year“. Er verantwortete die kreative Neuausrichtung der Ski-Luxusmarke Jetset, war Juror bei „Germany’s Next Topmodel“ und Jurymitglied bei „Das Supertalent“.








