Eigentlich gelten Alcácer do Sal und Comporta als beliebte Badeorte. Doch für einen dreijährigen und einen fünfjährigen Jungen wurde der Küstenabschnitt im Südwesten Portugals zum Albtraum. Stundenlang irrten die Kinder durch den Wald, nachdem sie von ihrer eigenen Mutter und ihrem Stiefvater an einer Straße zurückgelassen worden waren. Mit verbundenen Augen und nicht mehr als einem Rucksack sollen die zwei Jungen am Dienstag ausgesetzt worden sein. Als sie die Binden abnahmen, waren die Eltern verschwunden. Erst am Abend wurden sie am Straßenrand entdeckt und in die Obhut der Polizei übergeben.
„Die Eltern sagten, sie sollen nach Spielzeug suchen“
Nun könnte es erste Antworten auf das rätselhaft-entsetzliche Familiendrama geben. Wie das portugiesische Nachrichtenportal JN unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, wurde das französische Paar nach zweitägiger Fahndung von der Nationalgarde festgenommen. Demnach habe ein Zeuge die Mutter und den Stiefvater gesehen und die Polizei informiert. Über die Beweggründe ist bislang nichts bekannt.
An dieser Straße nahe Alcácer do Sal sollen die drei- und fünfjährigen Jungen ausgesetzt worden sein.
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