Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck dürfen im Raum Jena nach Erdwärme suchen. Eine entsprechende Erlaubnis sei nach Beteiligung von Fachbehörden, Landkreisen und Kommunen erteilt worden, teilte das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) mit. Sie ist bis April 2031 befristet.

Die Tochtergesellschaft der Stadtwerke kann nun etwa geologische Karten und bereits erhobene Daten zum freigegebenen Areal auswerten, sagte ein Sprecher des Landesamts. Bis es zu möglichen Probebohrungen kommen könne, werde noch einige Zeit vergehen. Dafür seien zudem weitere Genehmigungen erforderlich.

Das Gebiet erstreckt sich nach Angaben des Landesamts über rund 264 Quadratkilometer im Raum Jena. Die Eckpunkte liegen im Norden bei Apolda und Dorndorf-Steudnitz sowie im Süden bei Magersdorf und südlich von Milda.

Die Geologie im Raum Jena lasse die Verfügbarkeit von Wärme im tiefen Erdreich vermuten, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, André Sack. Es gehe darum, die Menschen zuverlässig und bezahlbar mit Wärme zu versorgen und eine klimaneutrale Wärmeversorgung für Jena zu erreichen.

Lesen Sie mehr zum Thema