Die Sturzflut von Simbach am Inn war eine Zäsur. Schon unter dem unmittelbaren Eindruck der Katastrophe am 1. Juni 2016 war klar: Die Sturzflut hat alle Hochwasser-Szenarien gesprengt, die es bis dahin für Bayern gab. Selbst unter Fachleuten galt es als unvorstellbar, dass ein Bach, der für gewöhnlich kaum einen halben Meter Wasser führt, binnen Stunden zu einer fast fünf Meter hohen tödlichen Flut anschwellen kann.
Starkregenfälle häufen sich: So wollen sich Kommunen gegen Hochwasser schützen
Die Sturzflut in Simbach am Inn hat alle Hochwasserszenarien bis dahin gesprengt. Seither richten Hochwasserschützer viel mehr Augenmerk auf Starkregen und kleine Bäche. Experten sagen aber, dass die neuen Programme nicht ausreichen.






