Fünf am Freitag : Charmante Putzfee22.05.2026, 09:42Lesezeit: 3 Min.Alexa+ legt an Charme zu, ein duftender Staub- und Wischroboter, die neue Garmin-Uhr, ein Kopfhörerverstärker und ein Kühlschrank für Amerikaner: die Neuheiten aus der Technikkiste.AufgeputztDie Sprachassistentin Alexa von Amazon kommt jetzt auch in Deutschland in einer erweiterten Version als Alexa+ mit mehr Künstlicher Intelligenz. Der öffentliche Vorabtest hat begonnen. Wer ab jetzt die Smart Displays Echo Show 8 und 11 oder einen Lautsprecher vom Typ Echo Studio 2 oder Echo Dot Max bei Amazon bestellt, erhält ab Werk Alexa+. Bei Bestandsgeräten kann man sich unter amazon.de/neuealexa für eine Einladung zum Test anmelden. Alexa+ plaudert nicht nur charmanter, sondern kann auch komplexe Aufgaben im vernetzten Smart Home erledigen. Ferner hält Alexa+ Einzug ins Bordsystem von BMW-Fahrzeugen. Mit Amazon Prime ist die Nutzung unentgeltlich, ohne Prime kostet sie 23 Euro im Monat. misp.* * *FrischgemachtEufyEufy, eine Tochtermarke von Anker, bringt in diesen Tagen den Staub-und- Wisch-Roboter Eufy Hydrojet S2 auf den Markt. Er bietet eine überraschend hohe Saugleistung von 30.000 Pascal und kann Teppiche bis 53 Millimeter Höhe erklimmen. Beim Wischen setzt der Hersteller nicht auf sich drehende Mopps, sondern auf eine rotierende Wischrolle, die einen Anpresssdruck von 15 Newton habe. Die Erfassung der Räume erfolgt mit einer Kamera. Der Roboter lässt sich neben Amazon Alexa und Google Assistant auch mit dem Universalstandard Matter an unterschiedliche Smart-Home-Plattformen anbinden. Als Besonderheit hat er zudem die Möglichkeit, Raumdüfte zu versprühen. Im Angebot sind Citrus-Basilikum, Bambus-Salbei und Bergamotte-Litschi. Der Hydrojet S2 kostet 1500 Euro. misp.* * *WeggelaufenHerstellerDie Garmin Forerunner 170 kostet 300 Euro und ist damit eine eher günstige Sportuhr des in der Schweiz und in Amerika beheimateten Herstellers. Die Ausstattung fällt üppig aus: Amoled-Display, eine Akkulaufzeit von zehn Tagen und ein NFC-Chip zum kontaktlosen Bezahlen sind dabei. Die Anzeige lässt sich in den Always-on-Modus versetzen. Ferner hat die smarte Uhr einen Herzfrequenz- und Sauerstoffsättigungs-Sensor, einen barometrischen Höhenmesser und einen Kompass. Die 50 Euro teurere Forerunner 170 Music kann Musik über Spotify, Amazon Music oder Deezer herunterladen und diese unterwegs auf Bluetooth-Ohrhörern abspielen. Neu ist ferner eine abgespeckte Forerunner 70 für 250 Euro. misp.* * *ZugehörtLotooDass es unter den Audiophilen viele Verrückte gibt, ist bekannt und in Ordnung. Diese werden so etwas wie den Lotoo Gungnir für 3400 Euro mögen, der zusätzlich mit der USB-Strombasis LPX-01 für 630 Euro ausgestattet werden kann. Die versorgt den Kopfhörerverstärker „sauber und stabil“ mit bis zu 160 Watt Spitzenleistung und ist für echte Highender wohl Pflichtausstattung. Der Gungnier dient auch als reiner Digital-Analog-Wandler etwa für das Notebook. Gleich zwei mal zwei hochwertige Chips hat der Hersteller dafür integriert. Der Gungnir überträgt zudem Audiodaten kabellos über das proprietäre LTTP-Protokoll, das Lotoo selbst entwickelt hat. Das passiert verlustfrei ebenso für hochauflösendes Audio. made.* * *AbgekühltSubzeroMit 122 Zentimetern das breiteste Gerät seiner Klasse: Dieser Trumm von Sub-Zero gehört zu den French-Door-Modellen, die für Großfamilien, Vielfraße und Amerikaner gedacht sind. 577 Liter passen in den Kühlraum, 213 Liter ins Gefrierfach. Sub-Zero nennt seine Technik Split Climate. Dabei arbeiten zwei Kühlkreisläufe unabhängig voneinander, die Kompressorleitung ist variabel. All das soll für eine präzise Temperaturkontrolle und optimale Luftfeuchtigkeit sorgen, die vor allen Dingen in den Schubladen für Obst, Gemüse und Fleisch wichtig sind. Sub-Zero nutzt ein Luftreinigungssystem. Wasserspender und Eiswürfelbereiter sind natürlich ebenso an Bord. Der Preis friert noch. made.