Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zeigt sich offen für einen Vorschlag von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) über pauschale Subventionskürzungen nach dem sogenannten Rasenmäher-Prinzip. »Ich habe da eine Offenheit für. Das habe ich auch der Unionsseite gesagt«, sagte der SPD-Co-Chef im Podcast Machtwechsel. »Ich schließe nicht aus, dass es am Ende zumindest in Teilbereichen auch die ›Rasenmäher‹-Methode sein kann.«

Die sogenannte Rasenmäher-Methode hatte zuletzt Spahn ins Spiel gebracht, obwohl sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) skeptisch dazu geäußert hatte. Klingbeil sagte im Podcast, man habe schon im Koalitionsausschuss in der Villa Borsig über Listen mit Subventionen beraten und tue dies weiterhin. Zumindest teilweise könne eine pauschale Kürzung sinnvoll sein.Auch im Bundeshaushalt kündigte Klingbeil weitere Einsparungen an: »Ich sehe einfach, dass wir mit dem Haushalt eine solche Lücke haben, dass wir uns nicht mehr das alles leisten können, was wir in den letzten Jahren hatten.«