FilterSchlossgrabenfest in Darmstadt geht losDarmstadt. Mit dem Auftritt der ersten Bands beginnt am Abend das Schlossgrabenfest in der Darmstädter Innenstadt. Bis Pfingstsonntag wird jeden Abend auf drei Bühnen Musik aller Genres gespielt. In der Abendsonne auf der Hauptbühne vor dem Welcome Hotel hat die Sängerin Tiffany Aris aus Berlin den Donnerstagabend eröffnet und das Publikum mit emotionalen Songs zum Schwingen gebracht. Rockiger geht es nebenan auf der Bühne neben dem Staatsarchiv mit der Indie-Pop-Band Nikra zu. Star des Abends ist die Achtzigerjahre-Band Alphaville, die um 20.50 Uhr auftreten soll. Am Freitagabend gehört die Hauptbühne von 21.10 Uhr an Jan Delay. (höv.)Wiesbaden. Erneut ist die AfD-Opposition im hessischen Landtag beim Versuch gescheitert, einen Vizepräsidenten-Posten zu besetzen. Ihr Kandidat Jochen Kurt Roos bekam in Wiesbaden in drei geheimen Wahlgängen nur 26 bis 28 Ja-Stimmen – bei 90 bis 93 Nein-Stimmen. Nur in einer Runde gab es eine einzige Enthaltung. Die AfD-Fraktion zählt derzeit 25 Abgeordnete. Drei weitere fraktionslose Parlamentarier im Landtag hatten einst Bezüge zur AfD.In dieser Legislaturperiode hat die AfD als größte Oppositionsfraktion im hessischen Parlament schon etliche Male vergeblich versucht, erstmals einen Vizepräsidenten-Posten zu erhalten. Die nötige Mehrheit dafür erhielt sie nie. Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) hat mithin nach wie vor vier Stellvertreterinnen und Stellvertreter aus den Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP. (dpa)Lahn-Dill-Kreis: Mann spuckt zwei Jahre altes Kind an – rassistisches MotivMutmaßlich aus rassistischen Motiven soll ein Betrunkener in Aßlar im Lahn-Dill-Kreis einen zwei Jahre alten Jungen angespuckt und dessen Mutter beleidigt haben. Ein Zeuge hielt den Mann am frühen Mittwochabend im Bahnhof fest, bis die Polizei eintraf, wie das Polizeipräsidium Mittelhessen mitteilte. Die 23 Jahre alte Frau war zuvor mit ihrem Kind auf dem Arm aus einem Zug ausgestiegen. Der Mann sei dann unvermittelt auf sie zugekommen und habe das Kind angespuckt. Er habe den beiden außerdem mehrfach den Mittelfinger gezeigt und eine obszöne Geste gemacht. Der Sechsundvierzigjährige kam später wieder auf freien Fuß, gegen ihn laufen mehrere Strafverfahren. (dpa)Oberes Mittelrheintal: Zeitraum für Bundesgartenschau 2029 steht festDie Bundesgartenschau im Oberen Mittelrheintal findet vom 19. April bis zum 7. Oktober 2029 statt. Den genauen Zeitraum gaben die Organisatoren bekannt. Mit dem Beschluss des Aufsichtsrats erhielten Kommunen sowie touristische und wirtschaftliche Partner einen zeitlichen Rahmen und Orientierung für die nächsten Planungsschritte, teilte die Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH mit.Das Obere Mittelrheintal ist Unesco-Welterbe. Das Gebiet erstreckt sich über 67 Kilometer entlang des Rheins – vom hessischen Rüdesheim bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Über das Tal verteilt sollen acht sogenannte Buga-Parks mit fünf Ausstellungsflächen entstehen. Auf insgesamt 40 Hektar erzähle jeder Park „seine eigene Geschichte“, hieß es. Die Parks sollen demnach in Lahnstein, Sankt Goarshausen, Sankt Goar, Bacharach, Bingen am Rhein, Rüdesheim und dem Rüdesheimer Stadtteil Assmannshausen entstehen. In Sankt Goarshausen sind zwei vorgesehen, einer am Landschaftspark Loreley und einer am „Häusener Kran“. (dpa)Walze kippt auf Arbeiter Reichelsheim. Bei Asphaltarbeiten in Reichelsheim ist ein Mann von einer Walze erfasst und schwer verletzt worden. Der 29 Jahre alte Mann sei mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen worden, teilte das Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt mit. Nach den ersten Ermittlungen war der Arbeiter am späten Vormittag im Ortsteil Erzbach mit der Straßenwalze an einer Böschung umgekippt. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor. (dpa)Lkw verliert mehrere hundert Liter DieselFrankfurt. Nach einem Vorfall auf der Autobahn 3 bei Frankfurt hat ein Lastwagen mehrere hundert Liter Diesel verloren. Der Lkw war bei Kelsterbach über ein auf der Fahrbahn liegendes Metallteil gefahren, dabei wurde der Tank beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer fuhr demnach am Mittwochnachmittag einige Kilometer weiter und hielt schließlich auf einem Parkplatz an, dort strömten große Menge Diesel aus. Für die Reinigungsarbeiten seien ein Teil eines Parkplatzes sowie dessen Zufahrt gesperrt worden. (dpa)Hessen verhandelt mit Biontech über Werk in Marburg Wiesbaden. Das Land Hessen macht sich nach den Worten von Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) für eine Zukunft des von der Schließung bedrohten Marburger Werks des Impfstoffherstellers Biontech stark. Die Landesregierung sei im Austausch mit der Führung von Biontech, mit dem Betriebsrat sowie mit Gewerkschaften, sagte er im Landtag in Wiesbaden. In den Gesprächen gehe es etwa um die Frage von strategischen Reserven mit Blick auf mögliche Pandemien.Das Mainzer Unternehmen hatte vor wenigen Wochen harte Einschnitte angekündigt. Die geplante Schließung mehrerer Produktionsstandorte betrifft allein in Marburg rund 540 Arbeitsplätze. Das Werk war 2021 während der Corona-Pandemie eröffnet worden, bis heute wird dort der Covid-19-Impfstoff hergestellt.Mansoori sagte, in der Corona-Pandemie habe sich die Schwierigkeit gezeigt, kurzfristig Kapazitäten hochzufahren. Es sei auch eine Frage der Resilienz, solche Kapazitäten aufrechtzuerhalten. Sollte sich ein Investor für den Marburger Standort finden, werde das Land schauen, dass dieser „möglichst schnell an dem Standort ankommen“ kann. Dazu zähle etwa, Genehmigungen zu erleichtern. (dpa)Offenbach: Audi-Fahrer rast vor Polizeikontrolle davon Offenbach. Polizisten haben in der Nacht zum Donnerstag einen Autofahrer stoppen wollen, der mit seinem Audi auf der Bundesstraße B448 zwischen Obertshausen und Offenbach viel zu schnell gefahren sein soll. Sie vermuteten ein illegales Rennen. Doch statt sich den Beamten zu stellen, raste der Fahrer nach einem kurzen Stopp in Richtung Stadion davon. Der Fahrer, der um die 20 Jahre alt gewesen sein soll, wendete mehrmals, bis ihn die Beamten aus den Augen verloren, etwas später entdeckten sie den Audi auf dem Parkplatz eines Drogeriemarktes im Offenbacher Stadtteil Bieber. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und auf Spuren untersucht, wie die Polizei am Donnerstagmorgen berichtet.Wetter: Pfingsten wird das erste heiße Wochenende Nach grauen und teils regnerischen Tagen schaltet das Wetter in Hessen zu Pfingsten auf Hochsommer. Im Tagesverlauf des Donnerstags ist es zunächst stark bewölkt und vereinzelt regnet es, vor allem in der Nordhälfte des Bundeslandes, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Die Höchsttemperaturen erreichen 20 bis 24 Grad und in höheren Lagen 17 bis 19 Grad. Die Nacht zum Freitag bleibt niederschlagsfrei bei Tiefstwerten um 10 bis 5 Grad. Tagsüber gibt es dann viel Sonne und Temperaturen bis zu 29 Grad, in höheren Lagen sind bis 25 Grad zu erwarten. In der Nacht zum Samstag fallen die Temperaturen auf 14 bis 11 und im Bergland auf bis zu 9 Grad.Noch weiter hinauf geht es mit den Temperaturen am Samstag. Meist ist es sonnig, am Abend können sich dünne Schleierwolken am Himmel zeigen, Regen ist nicht zu erwarten, die Temperaturen klettern auf 27 bis 31 Grad. Auch der Sonntag bringt Sonne satt bei Temperaturen von 27 bis 31 Grad. Im Bergland sind im Tagesverlauf einzelne Wärmegewitter möglich. Die Nacht zum Montag bleibt bei geringer Bewölkung trocken, die Tiefsttemperaturen liegen bei milden 16 bis 11 Grad, in Tallagen des Berglandes erwarten die Meteorologen um 9 Grad. (dpa)Tunnel auf A66 nahe Neuhof weiter gesperrtNeuhof. Wegen eines Unfalls ist auf der Autobahn 66 der Tunnel im osthessischen Neuhof in Fahrtrichtung Fulda gesperrt. Laut Polizei war ein mit Autos beladener Sattelschlepper an die Decke gestoßen und hatte dort technische Ausrüstung abgerissen, die auf die Fahrbahn fiel. Die Sperrung soll nach Angaben eines Sprechers der Autobahn GmbH voraussichtlich am Donnerstag im Laufe des Nachmittags aufgehoben werden. Der Tunnel werde dann mit einer erhöhten betrieblichen Überwachung wieder in Betrieb genommen, erläuterte der Sprecher. „Das heißt, wir machen dort regelmäßige Kontrollfahrten." Die Polizei empfiehlt Autofahrern, der Beschilderung der Umleitungsstrecke U47 zu folgen und nicht den Navigationssystemen. Es ist bereits der zweite größere Unfall in dem Tunnel binnen weniger Tage. Vor gut einer Woche hatte ein Auto dort Feuer gefangen, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Beide Tunnelröhren wurden daraufhin gesperrt. Am Montag gab es wegen der Reparatur der entstandenen Fahrbahnschäden eine weitere zeitweise Sperrung des Tunnels. Bei dem jüngsten Unfall seien in dem Tunnel 31 der verbauten 34 Lautsprecher und 13 der 34 installierten Kameras beschädigt worden, berichtete der Sprecher der Autobahn GmbH. „Diese Schäden werden dann in kommenden einzelnen nächtlichen Vollsperrungen sukzessive repariert.“ Wann es diese Sperrungen gibt, sei noch nicht bekannt. Sie würden jeweils angekündigt. „Das wird sich über den Verlauf der nächsten Monate ziehen.“ (dpa)Hessen erleichtert Kiesabbau im BannwaldWiesbaden. Hessen erleichtert den umstrittenen Abbau von Sand und Kies im geschützten Bannwald im Rhein-Main-Gebiet. Dies ist Teil der Änderungen beim Waldgesetz, für die der Wiesbadener Landtag mehrheitlich stimmte. Die Abgeordnete Kerstin Geis von der SPD-Regierungsfraktion versicherte: „Gerade beim Bannwald gilt: Sein hoher Schutzwert bleibt bestehen. Es geht nicht darum, Bannwald beliebig verfügbar zu machen, sondern in eng begrenzten Ausnahmefällen verantwortliche Abwägungen vorsichtig zu ermöglichen, wenn gewichtige öffentliche Interessen betroffen sind.“Die Grünen-Opposition kritisierte dagegen, der Bannwald sei „keine Kiesgrube“. Ihr Abgeordneter Hans-Jürgen Müller monierte, dass „die Interessen der Baustoffindustrie über saubere Luft, Klimaschutz und den wichtigen Erholungsraum für Millionen Menschen“ gesetzt würden. Die bisherigen Bannwaldregelungen seien ausgewogen gewesen und hätten „dem besonderen Schutzbedürfnis dieser Wälder Rechnung getragen“.Der Vizepräsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Thomas Reimann, betonte indessen, damit sei „ein wichtiges Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD beschlossen“ worden. Eine Verschärfung des Bannwaldschutzes 2022 habe dazu geführt, dass hier neue Vorhaben zur Rohstoffgewinnung „generell unzulässig wurden“. Ohne Gesetzesänderung wären folglich langfristig die Baukosten im Ballungsraum erheblich gestiegen. (dpa)Messerangriff in Rüsselsheim: Mann in U-HaftRüsselsheim. Nach einem Messerangriff in Rüsselsheim hat sich der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Dabei handele es sich um einen Verwandten des 41 Jahre alten Opfers, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Der 20-Jährige wurde am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.Nach Angaben der Polizei soll er den Mann bei einer Auseinandersetzung am Montag mit einem Messer schwer verletzt haben. Einen Tag später stellte sich der Verdächtige den Ermittlern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. (dpa)Explosion in Borken: Verdächtiger gefasstBorken. Nach einer Sprengstoffexplosion vor dem Eingang eines Handwerksbetriebs in Borken (Schwalm-Eder-Kreis) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei der Detonation am späten Dienstagnachmittag habe sich eine 58 Jahre alte Frau im Inneren des Gebäudes befunden. Sie erlitt ein Knalltrauma und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, teilten die Beamten mit. Den Sachschaden im Eingangsbereich des Gebäudes schätzt die Polizei auf 600 bis 800 Euro. Nach ersten Ermittlungen legten drei Personen einen Knallkörper vor dem Betrieb ab und zündeten ihn. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung wurde ein 44 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen. Die beiden weiteren Verdächtigen seien weiterhin auf der Flucht. Bei Fahndungsmaßnahmen war zwischenzeitlich auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Ermittler hoffen nun auf die Aussagen möglicher Zeugen. Auch die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. (dpa) Prozess um Verdachtsfall: AfD-Anträge verworfenWiesbaden. Im juristischen Streit um die Einstufung der hessischen AfD als rechtsextremen Verdachtsfall hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden in der Hauptverhandlung zahlreiche Beweisanträge der Partei zurückgewiesen. Die AfD Hessen hatte mehr als 280 Anträge gestellt und wollte mehr als 50 Zeugen befragen. Dabei sollte es etwa um die Fragen gehen, ob V-Leute in die Partei eingeschleust wurden, ob politisch Einfluss auf die Einstufung genommen oder ob die Prozessstrategie ausgespäht wurde.Der AfD-Anwalt rügte die Ablehnung der Beweisanträge und sah das Recht der Klägerin unter anderem auf rechtliches Gehör und ein faires Verfahren verletzt. Es bestehe keine „Waffengleichheit“, sagte er. Die Vorsitzende Richterin Sirin Bänsch argumentierte bei mehreren Beweisanträgen, ihr Inhalt sei für das Verfahren irrelevant. Vorwürfen seien „ins Blaue hinein“ gemacht worden.In der Verhandlung des Hauptsacheverfahrens vor dem Wiesbadener Verwaltungsgericht geht es um zwei Klagen der Partei. Eine davon richtet sich gegen die Einstufung durch das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV). Mit der zweiten Klage wehrt sich die AfD unter anderem dagegen, dass das LfV die Entscheidung zur Einstufung öffentlich mitgeteilt hatte. Das Landesamt hatte den hessischen AfD-Landesverband 2022 als rechtsextremen Verdachtsfall eingestuft. In einer Eilentscheidung im November 2023 hatte das Verwaltungsgericht Wiesbaden geurteilt, dass dies rechtmäßig ist und die Partei beobachtet werden darf. Diese Entscheidung im Eilverfahren war im September 2025 vom Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigt worden. (dpa)Frau tot vor Haus in Hanau: Mann in U-HaftHanau. Nach dem Fund einer Frauenleiche in Hanau befindet sich der festgenommene Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten, erließ das Amtsgericht Hanau Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Der beschuldigte 23 Jahre alte Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.Die Leiche der Frau war am Dienstag vor einem Mehrfamilienhaus gefunden worden. Die 52 Jahre alte Frau sei blutüberströmt gewesen und habe Anzeichen „scharfer Gewalt“ aufgewiesen, teilten die Ermittler mit. Die Polizei nahm den 23 Jahre alten Mann fest. Der Mann habe den Notruf gewählt und sei in Tatortnähe gestellt worden. Die Leiche wurde noch am Abend obduziert. Das Ergebnis steht noch aus.Bei der umfangreichen Spurensuche am Tatort setzten die Ermittler auch Drohnen und Diensthunde ein. Dabei sei ein mögliches Tatmittel sichergestellt worden. Die Polizei bittet weiterhin mögliche Zeugen, sich zu melden. Ersten Erkenntnissen zufolge kannten sich das Opfer und der Tatverdächtige. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software