Zwei Euro und ein bisschen: Der Spritpreis liegt noch immer deutlich höher als vor Beginn des Iran-Kriegs – trotz des Tankrabatts von 17 Cent je Liter, den die Bundesregierung gewährt.Wie teuer Benzin und Diesel im Sommer sein werden, wenn Schwarz-Rot die zwischenzeitlich gesenkte Energiesteuer wieder anheben will, ist offen. Doch man muss kein Zukunftsforscher sein, um eine Richtung zu erahnen: Eine unsichere Weltlage, verbunden mit steigenden Kosten für CO₂-Emissionen, wird in den kommenden Jahren kaum zu sinkenden Preisen an der Zapfsäule führen.64.000reine Elektroautos wurden im April 2026 neu zugelassenUmso stärker rücken Elektroautos ins Blickfeld – für alle, die sich ein neues Auto kaufen müssen oder wollen. Auf 100 Kilometern kostet ein E-Auto je nach Fahrzeug und Ladetarif grob zwischen vier und acht Euro. Ein Verbrenner kommt derzeit auf das Zwei- bis Dreifache. Gleichzeitig sinken die Anschaffungspreise für neue Elektromodelle, und die Auswahl wächst: vom Kleinwagen bis zum Luxus-SUV. Die staatliche Kaufprämie, die Rabatte von bis zu 6000 Euro bringen soll, dürfte den Neuwagenmarkt nach Einschätzung von Experten zusätzlich beleben.Bereits in den ersten Monaten dieses Jahres ist die Nachfrage spürbar gestiegen. Allein im April wurden rund 64.000 reine Elektroautos neu zugelassen – 41 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.Und doch: Reine Elektroautos sind in der Anschaffung immer noch teurer als Verbrenner oder Plug-in-Hybride, die einen Verbrennungsmotor mit einem extern aufzuladenden Elektromotor verbinden. Lohnt sich der Kauf eines neuen E-Autos? Ist ein – vielleicht letzter – Verbrenner die klügere Wahl? Oder ist ein gebrauchtes Elektroauto die clevere Zwischenlösung? Wie stehen Sie zu den unterschiedlichen Antriebsarten? Erzählen Sie es uns – in unserer Umfrage: fünf Fragen, fünf Antworten.