Auf einem kleinen Bauernhof im Süden Bangladeschs lebt derzeit der wohl sanftmütigste Donald Trump der Welt. Ein 700 Kilogramm schwerer Albino-Büffel mit unverkennbar blonder Mähne hat seinem Besitzer Ziauddin Mridha in den vergangenen Wochen mehr Besucher beschert, als dieser je erwartet hätte. Wer ihn sehen will, nimmt teils stundenlange Bootsfahrten in Kauf. Dann steht man Schlange für ein Selfie.

Vier Bäder, kein Poltern

Die Ähnlichkeit entdeckte Mridhas jüngerer Bruder — der Name war danach keine Frage mehr. Was die Besucher allerdings überrascht: Der Büffel hat mit seinem Namensvetter wenig gemein außer der Frisur. Kein aggressives Auftreten, kein lautes Poltern. In der feuchten Hitze des Südens gönnt er sich vier ausgiebige Bäder täglich, frisst Soja, Mais und Kleie, und lässt die Aufregung um seine Person weitgehend kalt.

Das Kabinett im Stall

Er ist nicht allein. Ein zweiter Büffel auf dem Hof, noch schwerer, über 750 Kilogramm, trägt den Namen „Benjamin Netanyahu“. Die Stallarbeiter beschreiben ihn als launisch, laut und gelegentlich handgreiflich gegenüber seinen Pflegern. Die Parallele kommentiert sich selbst.