Leapmotor zählt zu den am schnellsten wachsenden E-Autoherstellern Quelle: LeapmotorOpel entwickelt sein neues SUV gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Leapmotor. Das birgt Chancen. Aber auch Risiken. SP-X/Peking. Drei Wochen, bevor Opel seine Kooperation mit Leapmotor bekanntgibt, sitzt Leapmotor-Gründer Zhu Jiangming auf der Auto China in Peking und lässt sich nicht in die Karten schauen. Ob künftig vielleicht ein Opel oder Fiat auf einer Leapmotor-Plattform stehen könne? Zhu antwortet ausweichend: „Ich möchte das aktuell nicht komplett ausschließen." Dass er trotzdem noch formelhaft von einer „großartigen Idee" spricht, konnte man im Messetrubel auch für asiatische Höflichkeit halten.
Vier Wochen später bestätigt Opel-Chef Florian Huettl die Zusammenarbeit. Nicht nur für seine Marke ist das ein wichtiger Schritt – auch für die Mutter Stellantis ist das eine Weichenstellung. Eine, die nicht ohne Risiko ist.
Opel hat in diesem Fall die Pionierrolle für den Konzern. Die deutsche Stellantis-Tochter entwickelt gemeinsam mit Leapmotor einen vollelektrischen Kompakt-SUV. Das Modell soll zwischen Frontera und Grandland positioniert werden und ab 2028 im spanischen Saragossa vom Band laufen. „Wir versprechen uns davon das Beste aus zwei Welten", sagt Huettl. Und macht es noch konkreter: Es gehe um eine Kostenbasis bei Batterie und E-Antrieb, „die wir alleine heute nicht erreichen können". Branchenbeobachter mag das nicht überraschen. Der normale Opel-Kunde hingegen dürfte bislang noch wenig mit Leapmotor anfangen können. Das dürfte sich ändern.






